Irans Selbstversorgung bei der Ernährungssicherheit liegt bei 85 Prozent
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ParsToday- Der iranische Landwirtschaftsminister sagte, dass das Land inzwischen einen Selbstversorgungsgrad von 85 Prozent bei der Ernährungssicherheit erreicht habe.
(last modified 2026-06-21T06:03:03+00:00 )
Jun 21, 2026 08:01 Europe/Berlin
  • Der iranische Landwirtschaftsminister Gholamreza Nouri Ghezeljeh
    Der iranische Landwirtschaftsminister Gholamreza Nouri Ghezeljeh

ParsToday- Der iranische Landwirtschaftsminister sagte, dass das Land inzwischen einen Selbstversorgungsgrad von 85 Prozent bei der Ernährungssicherheit erreicht habe.

In einer Sondersendung des iranischen Staatsfernsehens erklärte Gholamreza Nouri Ghezeljeh am Samstagabend die Maßnahmen der Regierung zur Sicherung der Lebensmittelversorgung während des 12-tägigen Krieges sowie des dritten aufgezwungenen Krieges der USA und des israelischen Regimes gegen Iran.

Er sagte, dass die strategischen Reserven des Landes während dieser Zeit vollständig erhalten geblieben seien. Zudem seien nahezu sieben Millionen Tonnen Waren aus den Häfen freigegeben worden. Gleichzeitig habe Iran einen Selbstversorgungsgrad von 85 Prozent im Bereich der Ernährungssicherheit erreicht. Ziel des Siebten Entwicklungsplans sei es, diesen Wert auf über 90 Prozent zu steigern.

Nouri fügte hinzu, dass sich die landwirtschaftliche Produktion des Landes von 28 Millionen Tonnen in den Jahren vor der Islamischen Revolution auf heute 139 Millionen Tonnen erhöht habe. So habe sich die Weizenproduktion von vier Millionen Tonnen auf etwa 14 bis 16 Millionen Tonnen erhöht, die Rohmilchproduktion von 2,6 Millionen Tonnen auf 13 Millionen Tonnen und die Geflügelfleischproduktion von 65.000 Tonnen auf rund drei Millionen Tonnen.

Der Landwirtschaftsminister erklärte außerdem, dass sich der Ansatz des „extraterritorialen Anbaus“ zu einer umfassenderen „extraterritorialen Landwirtschaft“ entwickelt habe. Zum ersten Mal seien landwirtschaftliche Erzeugnisse aus iranischen Projekten im Ausland offiziell nach Iran importiert worden. Rund 100.000 Tonnen Produkte, darunter Rohölprodukte, die auf iranisch bewirtschafteten Flächen in Kasachstan erzeugt wurden, seien ins Land eingeführt worden.

Er betonte zudem, dass derzeit praktische Kooperationen mit Ländern wie Kasachstan, Russland und Pakistan begonnen hätten. Darüber hinaus liefen Verhandlungen mit mehreren afrikanischen Staaten, darunter Kenia und Tansania.