Gespräche in der Schweiz: Es sollen vier Arbeitsgruppen und Überwachungseinheiten gebildet werden
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ParsToday– Der stellvertretende iranische Außenminister und Leiter der technischen Verhandlungsdelegation gab bekannt, dass bei den Gesprächen in der Schweiz eine Einigung über die Modalitäten der künftigen Verhandlungen erzielt wurde.
(last modified 2026-06-23T05:33:11+00:00 )
Jun 23, 2026 07:31 Europe/Berlin
  • Der stellvertretende iranische Außenminister Kazem Gharibabadi
    Der stellvertretende iranische Außenminister Kazem Gharibabadi

ParsToday– Der stellvertretende iranische Außenminister und Leiter der technischen Verhandlungsdelegation gab bekannt, dass bei den Gesprächen in der Schweiz eine Einigung über die Modalitäten der künftigen Verhandlungen erzielt wurde.

Laut ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur IRIB sagte Kazem Gharibabadi, stellvertretender Außenminister der Islamischen Republik Iran: „Nach der Sitzung des hochrangigen Ausschusses zur Überwachung der Umsetzung des Islamabad-Rahmenabkommens fanden technische Gespräche zur Festlegung der Umsetzungsmechanismen des Abkommens statt. Dabei wurden die erforderlichen Vereinbarungen erzielt.“

Gharibabadi fügte hinzu, dass die künftigen Verhandlungen gemäß den getroffenen Vereinbarungen unter der Aufsicht des hochrangigen Ausschusses stattfinden sollten. Daran werden der Präsident des iranischen Parlaments, der iranische Außenminister, der US-Vizepräsident sowie die Premierminister Pakistans und Katars teilnehmen.

Darüber hinaus wurde beschlossen, vier Arbeitsgruppen einzurichten. Aufhebung der Sanktionen, Nuklearfragen, Wiederaufbau und wirtschaftliche Entwicklung sowie Überwachung und Umsetzung.

Weiter erklärte er, dass eine gemeinsame Kontaktstelle zwischen den Unterzeichnerstaaten des Rahmenabkommens eingerichtet werde, um die sichere Durchfahrt von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus zu gewährleisten. Zudem soll eine Einheit zur Verhinderung von Eskalationen im Libanon unter Beteiligung der Unterzeichnerstaaten sowie Pakistans und Katars geschaffen werden.

Gharibabadi betonte außerdem, dass im Rahmen der technischen Gespräche die notwendigen Schritte zur Erteilung einer allgemeinen Genehmigung für den Verkauf von iranischem Rohöl, petrochemischen Erzeugnissen und Erdölprodukten sowie für alle damit verbundenen Dienstleistungen eingeleitet würden. Ebenso seien Vereinbarungen über die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte getroffen worden.

Demnach hat die amerikanische Seite eine allgemeine Genehmigung für den Verkauf iranischer Öl- und Petrochemieprodukte sowie die damit verbundenen Dienstleistungen erteilt. Diese Genehmigung wurde bereits auf der Website des Office of Foreign Assets Control (OFAC) veröffentlicht.

Darüber hinaus wurde vereinbart, die bereits unterzeichneten Abkommen über die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 12 Milliarden US-Dollar – aufgeteilt in zwei Tranchen von jeweils sechs Milliarden Dollar – unverzüglich in die Umsetzungsphase zu überführen.