Der Kampfpanzer Samṣām – Ein Schritt zur Modernisierung der iranischen Panzerfahrzeuge
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Der Kampfpanzer Samṣām
Pars Today – Kampfpanzer gehören zu den wichtigsten gepanzerten Waffensystemen und spielen seit dem Ende des Ersten Weltkriegs eine bedeutende Rolle in zahlreichen militärischen Konflikten. Insbesondere in klassischen Bodengefechten zählen sie bis heute zu den entscheidenden Einsatzmitteln.
Wie Pars Today berichtet, setzte die Islamische Republik Iran nach dem achtjährigen, im iranischen Sprachgebrauch als „auferlegter Krieg“ bezeichneten Krieg gegen den Irak angesichts internationaler Sanktionen und des Bedarfs an einer Modernisierung ihrer Streitkräfte verstärkt auf die Eigenentwicklung der Rüstungsindustrie. Zu den wichtigsten Schritten gehörte die Gründung von Forschungszentren und Selbstversorgungsorganisationen innerhalb der Teilstreitkräfte der Armee, des Verteidigungsministeriums und der Islamischen Revolutionsgarden.
Ein bedeutendes Projekt der Forschungs- und Selbstversorgungsorganisation der Bodentruppen der iranischen Armee war die Modernisierung vorhandener Panzerfahrzeuge. In diesem Zusammenhang gilt das Programm Samṣām zur Modernisierung des amerikanischen Kampfpanzers M60 als eines der symbolträchtigsten Vorhaben.
Überblick
Der M60 Patton wurde bereits vor der Islamischen Revolution in die Panzerverbände der iranischen Armee aufgenommen und spielte während des achtjährigen Krieges gegen den Irak eine wichtige Rolle bei der Verteidigung des Landes. Die Bodentruppen der iranischen Armee entwickelten den Samṣām-Standard, um die vorhandenen M60-Panzer umfassend zu modernisieren.
Der Samṣām ist 6,94 Meter lang, 3,63 Meter breit und 3,21 Meter hoch. Mit einem Gefechtsgewicht von 46 Tonnen bietet er Platz für eine vierköpfige Besatzung. Seine Panzerung entspricht einer Stärke von 155 Millimetern.
Zur Bewaffnung gehören eine 105-mm-M68-Kanone sowie ein koaxiales 7,62-mm-M73-Maschinengewehr, wodurch der Panzer sowohl zur Selbstverteidigung als auch zur Bekämpfung gegnerischer Panzerfahrzeuge eingesetzt werden kann.
Der Kraftstofftank fasst 1.457 Liter. Angetrieben wird der Panzer von einem 750-PS-Motor, der eine Höchstgeschwindigkeit von 48 km/h sowie eine Reichweite von 500 Kilometern auf Straßen ermöglicht.
Modernisierungen gegenüber dem M60
Ein Vergleich zwischen dem Samṣām und dem ursprünglichen M60 zeigt, dass beide Fahrzeuge in ihren Grundmerkmalen weitgehend identisch sind. Die Unterschiede liegen vor allem in den umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen.
Mehrere neu entwickelte Systeme haben den M60 technisch aufgewertet und seine Einsatzfähigkeit deutlich verbessert.
Die erste wesentliche Verbesserung betrifft die Nachtsichtsysteme, die zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen moderner Kampfpanzer gehören. Der ursprüngliche M60 verfügte serienmäßig weder über ein Waffenstabilisierungssystem noch über Nachtsichttechnik.
Im Rahmen des Samṣām-Projekts erhielt der Fahrer ein Nachtsicht-Periskop mit einem Sichtfeld von 30 Grad, dessen Ein- und Ausfahren innerhalb von etwa 30 Sekunden möglich ist. Dadurch wurde das Situationsbewusstsein des Fahrers erheblich verbessert.
Eine weitere Modernisierung betrifft die Kanonenstabilisierung, die sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung arbeitet. Das System verfügt über elektrohydraulische Antriebe, eine modernisierte Hydraulikanlage, ein überarbeitetes Bedienfeld für den Richtschützen, eine neue zentrale Steuereinheit, Gyroskope sowie eine Dreiphasen-Stromversorgung. Diese Verbesserungen ermöglichen ein schnelleres und präziseres Bekämpfen von Zielen auch während der Fahrt.
Ein weiterer Nachteil des ursprünglichen M60 war das Fehlen eines optischen Panorama-Visiers. Beim Samṣām wurde ein neues System mit siebenfacher Vergrößerung und einem Sichtfeld von 8,5 Grad integriert. Das stabilisierte Visier deckt sowohl horizontale als auch vertikale Bereiche ab und arbeitet unabhängig von der Turmbewegung.
Zusätzlich verfügt der Samṣām über einen Laser-Entfernungsmesser mit einer Reichweite von bis zu 20 Kilometern und einer Genauigkeit von etwa 10 Metern. Ein besonderer Vorteil dieses Systems ist die Möglichkeit, es mit dem Flugabwehr-Maschinengewehr zu koppeln, wodurch die Zielgenauigkeit verbessert wird.
Auch das Feuerleitsystem, eine der wichtigsten Komponenten moderner Kampfpanzer, wurde grundlegend überarbeitet. Die Spezialisten der Forschungs- und Selbstversorgungsorganisation der Bodentruppen statteten den Panzer mit dem EFCS-3-Feuerleitsystem aus.
Dadurch kann die 105-mm-Kanone Ziele wesentlich präziser bekämpfen. Gleichzeitig verkürzt das System die Zielerfassungszeit und verbessert die Treffgenauigkeit sowohl bei Tag als auch bei Nacht, wodurch die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Treffers deutlich steigt.
Ein weiteres Merkmal des Samṣām ist die Fähigkeit, verschiedene Munitionsarten einzusetzen, darunter APFSDS-Pfeilgeschosse (panzerbrechende, flügelstabilisierte Unterkalibermunition).
Der vorliegende Ausgangstext endet an dieser Stelle unvollständig („…Ausrüstung mit einer Unit…“). Daher lässt sich der letzte Abschnitt ohne den fehlenden Originaltext nicht vollständig und korrekt übersetzen.