Jemen: Seeblockade gegen Saudi-Arabien tritt in die Umsetzungsphase ein
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Der Sprecher der jemenitischen Armee Brigadegeneral Yahya Saree
ParsToday– Als Reaktion auf die anhaltende Blockade des Jemen durch Saudi-Arabien haben die jemenitischen Streitkräfte den Seeverkehr für saudische Schiffe verboten und dies mit dem Prinzip „Blockade gegen Blockade“ begründet. Das Verbot wird demnach ab sofort umgesetzt.
Laut ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur IRNA erklärte der Sprecher der jemenitischen Armee Brigadegeneral Yahya Saree in einer Stellungnahme, Saudi-Arabien habe den Jemen seit fast zwölf Jahren blockiert. Das Land habe die Häfen und Flughäfen des Jemen angegriffen und durch die Plünderung von Ressourcen sowie die Verschärfung des Drucks das Leid der jemenitischen Bevölkerung vergrößert.
In der Erklärung der jemenitischen Armee hieß es: „Die Blockade entbehrt jeder rechtlichen, humanitären oder legitimen Grundlage. Das jemenitische Volk hat das Recht, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln auf diese Maßnahmen und die Angriffe Saudi-Arabiens zu reagieren, darunter auch auf den Angriff auf den internationalen Flughafen Sanaa.“
Anschließend verwies der Sprecher der jemenitischen Streitkräfte auf die groß angelegten Volksmärsche unter dem Motto „Warnung und Mobilisierung“ und erklärte, dass die Seeblockade gegen Saudi-Arabien gemäß der Gleichung „Blockade gegen Blockade“ ab der Veröffentlichung dieser Erklärung in die Umsetzungsphase eintrete.
In der Erklärung wird außerdem betont, dass das jemenitische Volk das Recht habe, auf eine Blockade mit einer Gegenblockade und auf jede Eskalation mit einer umfassenden Gegeneskalation zu reagieren.
Saree fügte hinzu, die Streitkräfte seien auf alle Optionen vorbereitet und warnte, dass jede Maßnahme Saudi-Arabiens mit einer harten und umfassenden Antwort beantwortet werde.