Die millionenfache Trauerfeier für den Märtyrerführer der Revolution – Botschaften und Bedeutung
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Die millionenfache Trauerfeier für den Märtyrerführer der Revolution
ParsToday – Der Leichnam des Märtyrerführers der Revolution, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, wurde unter Teilnahme von Millionen Menschen aus Iran sowie Besuchern aus mehreren Ländern der Region in Teheran und Qom zu Grabe getragen.
Die millionenfache Beteiligung an der Trauerfeier vermittelte eine Reihe bedeutender Botschaften. Eine der wichtigsten ist, dass die Menschen in Iran davon überzeugt sind, dass der Märtyrerführer der Revolution sein gesamtes Leben dem Schutz des Islam, der Revolution und der Würde des islamischen Iran gewidmet hat. Die gewaltige Teilnahme der Bevölkerung war Ausdruck der Dankbarkeit für seinen Einsatz für den Islam und Iran – ein Einsatz, den er bis zu seinem Märtyrertod und dem seiner Familie fortsetzte.
Eine weitere zentrale Botschaft der millionenfachen Teilnahme bestand in der Bekräftigung, seinen Weg und seine Gedanken auch in der neuen Ära fortzuführen. Die Anwesenheit der Menschen machte deutlich, dass die iranische Nation trotz allen Drucks und aller Drohungen weiterhin entschlossen an den Idealen der Islamischen Revolution festhält.
In diesem Zusammenhang beschrieb die Nachrichtenagentur Reuters die Trauerfeier für den Märtyrerführer, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, als ein Ereignis, das weit über einen nationalen Abschied hinausgehe und ein Symbol des iranischen Widerstands sowie der neuen regionalen Ordnung darstelle. Reuters schrieb, die „Flut der Trauernden“ in Teheran habe den Vereinigten Staaten und Israel die Botschaft vermittelt, dass ihre Bemühungen, die Islamische Republik zu zerschlagen, gescheitert seien. Weiter hieß es: „Anstatt nach dem Krieg, der am 28. Februar mit den Angriffen der USA und Israels begann, geschwächt zu erscheinen, präsentierte sich Iran als widerstandsfähig, geeint und entschlossen, seinen eigenen zukünftigen Kurs zu bestimmen.“
Eine weitere wichtige Botschaft der Trauerfeier war nach Auffassung des Berichts der erneute Beweis dafür, dass amerikanische und israelische Entscheidungsträger die iranische Bevölkerung weiterhin falsch einschätzen. Während die USA und das zionistische Regime ihre beiden Kriege von zwölf beziehungsweise vierzig Tagen in der Annahme begonnen hätten, die Bevölkerung stehe nicht hinter der Regierung und diese verfüge nur über geringe gesellschaftliche Unterstützung, habe die millionenfache Trauerfeier nicht nur diese Annahme widerlegt, sondern gezeigt, dass das Volk weiterhin den wichtigsten Machtfaktor der Islamischen Republik Iran darstelle.
Außerdem zeige die Teilnahme, dass die Feinde der Islamischen Revolution – insbesondere die USA und das zionistische Regime – die iranische Gesellschaft nach wie vor falsch beurteilen und ihre Analysen auf fehlerhaften Informationen sowie den Darstellungen oppositioneller Gruppen aufbauen. Die tatsächliche Realität müsse heute auf den Straßen Teherans, Qoms und vieler weiterer Städte gesucht werden.
Als weitere bedeutende Botschaft hebt der Bericht das außergewöhnlich hohe Sicherheitsniveau während der Trauerfeier hervor. Während US-Präsident Trump im Verlauf des vierzigtägigen Krieges behauptet habe, Iran „in die Steinzeit zurückzuversetzen“, hätten Millionen Menschen friedlich an den Trauerzeremonien in Teheran und Qom teilgenommen, ohne dass es zu Sicherheitsvorfällen gekommen sei.
Der Bericht nennt darüber hinaus mehrere Auswirkungen der millionenfachen Teilnahme. Eine davon sei die Demonstration der Abschreckungsfähigkeit der Islamischen Republik Iran. Abschreckung werde zwar üblicherweise militärisch, nachrichtendienstlich und technologisch definiert, doch die massive Präsenz der Bevölkerung erweitere dieses Konzept um eine gesellschaftliche Dimension.
Als weitere Wirkung wird angeführt, dass die Islamische Republik Iran gleichzeitig in der Lage gewesen sei, die Sicherheit einer Veranstaltung mit Millionen Teilnehmern zu gewährleisten und den Märtyrerführer zu verabschieden sowie entschlossen auf Bedrohungen durch den Feind zu reagieren. Während der Trauerfeier hätten die iranischen Streitkräfte an den Grenzgebieten entschlossen gegen terroristische Gruppierungen vorgegangen und zugleich verhindert, dass die USA in der Straße von Hormus neue Regelungen für die Schifffahrt durchsetzen.
Schließlich hebt der Bericht auch die Bedeutung der Trauerfeier für mögliche Verhandlungen hervor. Den iranischen Unterhändlern stehe nun eine breite Unterstützung der Bevölkerung zur Verfügung, mit der sie den Forderungen der Gegenseite entgegentreten könnten. Zugleich könnten sie dem amerikanischen Feind die Botschaft des iranischen Volkes nach Vergeltung übermitteln.
Abschließend kommt der Bericht zu dem Ergebnis, dass die millionenfache Trauerfeier für den Märtyrerführer der Revolution den Beginn einer neuen Epoche für Iran markiere – einer Epoche, die nach seiner Darstellung die von oppositionellen Kräften verbreiteten Narrative widerlege und Iran als regionale Macht mit einer außergewöhnlich starken Unterstützung durch die Bevölkerung präsentiere.