Irans Außenministerium: Die Handlungen der USA stellen ein schweres Kriegsverbrechen dar
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Irans Außenministerium
ParsToday – Das iranische Außenministerium erklärte, der Angriff der terroristischen US-Armee auf mehrere Ziele in den südlichen Küstenprovinzen sowie auf zwei Eisenbahnbrücken in den östlichen Provinzen auf der Bahnstrecke nach Maschhad stelle ein schweres Kriegsverbrechen dar.
Nach Angaben von ParsToday unter Berufung auf den iranischen Rundfunk verurteilte das Außenministerium der Islamischen Republik Iran die Angriffe der terroristischen US-Armee in den frühen Morgenstunden des Donnerstags auf mehrere Ziele in den südlichen Küstenprovinzen sowie auf zwei Brücken entlang der Bahnverbindung nach Maschhad auf das Schärfste. Das Ministerium erklärte, diese Angriffe seien zweifellos als schweres Kriegsverbrechen einzustufen, und bekräftigte zugleich die unerschütterliche Entschlossenheit des iranischen Volkes, seine territoriale Integrität, Souveränität und nationale Sicherheit zu verteidigen.
Das Außenministerium fügte hinzu, dass die kriminellen Angriffe der USA auf die Islamische Republik Iran in den vergangenen 48 Stunden, die mit angeblichen Vorfällen im Zusammenhang mit mehreren Schiffen in der Straße von Hormus begründet wurden, nicht nur einen eindeutigen Verstoß gegen Artikel 2 Absatz 4 der Charta der Vereinten Nationen darstellten, sondern auch einen schweren Bruch der Ziffern 1 und 5 des Memorandums zur Beendigung des Krieges und einen weiteren Vorwand für die fortgesetzte Missachtung dieser Vereinbarung durch die Vereinigten Staaten bildeten.
In der Erklärung heißt es weiter, dass das verständige und mutige iranische Volk mit seiner historischen und beispiellosen Teilnahme an den Abschiedszeremonien für den Märtyrerführer der Islamischen Revolution seinen festen Willen zur Verteidigung der nationalen Souveränität, der territorialen Integrität und der Würde des Landes unter Beweis gestellt habe. Die US-Regierung habe aus Unfähigkeit, die Größe dieses patriotischen Zusammenhalts zu begreifen, zu Beleidigungen, Desinformation und militärischer Aggression gegriffen, unter anderem durch Angriffe auf die Bahnstrecke nach Maschhad.
Das Außenministerium der Islamischen Republik Iran verurteilte außerdem die beleidigenden Äußerungen des US-Präsidenten und weiterer amerikanischer Regierungsvertreter gegen das iranische Volk. Deren offenes Eingeständnis, sich nicht an das Memorandum zur Beendigung des Krieges vom 18. Juni halten zu wollen, sei ein weiterer eindeutiger Beleg für Vertragsbruch, Niedertracht, Kriegstreiberei und die aggressive Politik der US-Regierung.