Araghchi: Jede Zusammenarbeit Großbritanniens mit den Aggressoren ist inakzeptabel
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Abbas Araghchi, der iranische Außenminister, und Ed Miliband, der britische Außenminister, führten ein Telefongespräch über bilaterale Themen
ParsToday– Bei einem Telefongespräch mit seinem britischen Amtskollegen erklärte der iranische Außenminister, dass jede Zusammenarbeit mit den Aggressoren inakzeptabel sei, und forderte London auf, seine unangemessene Haltung gegenüber der Islamischen Republik Iran zu überdenken.
Laut ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur IRIB führten Abbas Araghchi, der iranische Außenminister, und Ed Miliband, der britische Außenminister, ein Telefongespräch über bilaterale Themen sowie die jüngsten regionalen und internationalen Entwicklungen.
Araghchi bezeichnete die Haltung Großbritanniens gegenüber Iran – darunter die jüngste Entscheidung, die iranischen Streitkräfte zu stigmatisieren, sowie die Mitwirkung Großbritanniens an den von den USA und dem zionistischen Regime geführten Kriegen gegen Iran – als ungerechtfertigt und verurteilte sie. Zugleich betonte er die Notwendigkeit, dass die britische Regierung ihre Politik in diesem Bereich überdenkt.
Mit Verweis auf die militärische Aggression der USA und des zionistischen Regimes gegen Iran als eigentliche Ursache der gegenwärtigen Lage in der Region erklärte Araghchi, die Islamische Republik Iran habe den diplomatischen Prozess in gutem Glauben aufgenommen und am 18. Juni eine Vereinbarung zur Beendigung des Krieges erzielt. Dennoch hätten die USA erneut ihre Zusagen gebrochen und die Umsetzung dieser Vereinbarung verhindert.
Araghchi unterstrich zudem die Entschlossenheit Irans, gemeinsam mit Oman operative Mechanismen zur Steuerung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus auszuarbeiten. Eingriffe Dritter würden die Lage lediglich weiter verkomplizieren.
Er betonte ferner, dass die Gestattung, das Hoheitsgebiet oder die Einrichtungen eines Landes für einen rechtswidrigen Angriff auf ein anderes Land zu nutzen, nach den internationalen Vorschriften und gemäß der UN-Definition von Aggression selbst einen Akt der Aggression darstelle und dem angegriffenen Land das Recht auf Selbstverteidigung verleihe.
Der britische Außenminister erläuterte seinerseits die Politik der neuen Regierung und erklärte: „Wir sind kein Teil des Krieges gegen Iran und glauben an diplomatische Lösungen zur Beilegung der bestehenden Probleme.“
Miliband betonte die Notwendigkeit einer Fortsetzung des diplomatischen Dialogs mit Iran, um die bilateralen Beziehungen zu verbessern und die Spannungen in der Region abzubauen.
Dies geschieht jedoch vor dem Hintergrund, dass der neue britische Premierminister Andy Burnham kurz nach seinem Amtsantritt bereits der Nutzung britischer Militärstützpunkte durch die USA für sogenannte „defensive Angriffe“ gegen Iran zugestimmt hatte.