Irans Vizeaußenminister: Überprüfung des Atomabkommes besitzt keine internationale Legitimität
Teheran(IRIB/ParsToday)- Der Gemeinsame Umfassende Aktionsplan (JCPOA) ist kein Abkommen zwischen Iran und den USA, deshalb kann auch keines der beiden Länder nach Ansicht des iranischen Vizeaußenministers, Morteza Sarmadi, alleine darüber entscheiden.
Damit reagierte Sarmadi auf die Äußerungen des designierten US-Außenministers, Rex Tillerson, in der Anhörung des US-Senats am Donnerstag, der die Überprüfung des Atomabkommens mit dem Iran im Falle seiner Bestädigung als Außenminister ankündigte. Sarmadi sagte: Diese Ansicht besitzt keine internatonale Legitimität und ist auch nicht durch das internationale Recht gedeckt.
Irans Vizeaußenminister fügte hinzu: Der JCPOA ist eine Einigung zwischen Iran, EU und den USA, die auch durch eine UNO-Resolution abgesichert worden ist, deshalb hilft es überhaupt nicht weiter, wenn einige amerikanische Verantwortliche die Überprüfung dieses internationalen Dokuments fordern.
Sarmadi unterstrich, dass die künftige US-Regierung keine andere Wahl hat, als das Abkommen so zu akzeptieren.
Der für Europa und Nordamerika zuständige Vizeaußenminister, Madschid Tachr-Rawantschi, wies ebenfall die Forderung nach die Überprüfung des Dokuments kategrorisch zurück und erklärte, das sei nicht nur die Haltung der Islamischen Republik, sondern auch die der G5+1.