Rohani: Scheitern des Atomabkommens würden alle bereuen
Teheran (ParsToday) - Der iranische Präsident Hassan Rohani hat erneut bekräftigt, dass die Beibehaltung des Atomabkommens für den Ausbau von Sicherheit, Stabilität und Zusammenarbeit in der Region notwendig sei.
"Ein Scheitern des Wiener Atomabkommens würden alle bereuen", sagte Präsident Rohani am Montag bei einem Treffen mit dem französischen Außenminister Jean Yves Le Drian. Er ergänzte, die Fortführung des Abkommens würde der ganzen Welt beweisen, dass Dialog und Diplomatie der beste Weg zur Lösung politischer Differenzen seien. "Umgekehrt aber würde man demnächst weltweit politische Verhandlungen als Zeitverschwendung abstempeln", sagte Rohani und unterstrich: "Iran wird nie als Erstes aus dem Abkommen von 2015 aussteigen, denn wir sind der Ansicht, dass diese Vereinbarung zur Stärkung des Vertrauens, der Sicherheit, Ruhe, Stabilität und Zusammenarbeit in der Region und auf der ganzen Welt führt."
Der französische Außenminister Le Drian sagte bei diesem Treffen: "Die Berichte der Internationalen Atomenergieagentur IAEA zeigen, dass Iran seine Verpflichtungen vollständig einhält. Frankreich wird alles was möglich ist tun, damit das Atomabkommen weiterhin erhalten bleibt." Ferner hob Le Drian hervor, dass Europa die Atomvereinbarung mit Iran als ein grundlegendes Dokument, vor allem für den Ausbau von Stabilität und Sicherheit in der Region ansehe. "Iran und Frankreich können zur Stärkung der regionalen Sicherheit und Stabiltät, sowie zur Vorbeugung humanitärer Katastrophen in den Ländern der Region zusammenarbeiten", ergänzte der französische Außenminister.