Irans Außenminister: Undurchdachte Schritte Trumps kommen Iran letztlich zugute
Teheran(ParsToday)- Undruchdachte Schritte des US-Präsidenten, wie seine Entscheidung über den Ausstieg aus dem Atomabkommen, sind Preis der Infamie, die letztlich im iranischen Interesse ist.
Bei einer gemeinsamen Sitzung mit den Mitgliedern der Iranischen Handelskammer in Teheran, sagte Zarif heute: Das langfristige Ziel des US-Präsidenten besteht darin, Iran zum Rückzug aus dem gemeinsamen umfassenden Aktionsplan( Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA)/Atomabkommen) zu veranlassen. Er fügte hinzu: Iran kennt das Ziel des Feindes, das bedeutet aber nicht, dass Iran unter allen Umständen im Atomabkommen bleibt.
Laut dem iranischen Außenminister haben die USA einen starken Druck auf den Iran gestartet und beabsichtigen, das Land zu zerstören. Zarif fügte hinzu, in der Vergangenheit hätten die US-Amerikaner im Weißen Haus gesessen und ihre Verbündeten in Europa und anderswo hätten den Forderungen Washingtons gefolgt und Sanktionen gegen den Iran verhängt, nun ist diese Zeit vorbei.
Zarif vertrat die Auffassung, dass durch die Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen die gegenwärtigen Wirtschaftsprobleme mit Europa gelöst werden können. Er sagte dazu weiter: Diese Unternehmen sind der Motor der europäischen Wirtschaft, und können sogar die Großunternehmen ersetzen.
Abschließend äußerte sich Zarif zu der Stimmungsmacherei westlicher Medien und sagte: Die Nachrichtenagentur "Reuters" verbreitet pro Tag etwa 50 Lügen über die Irans Wirtschaft, deshalb soll man behutsam sein.