Zarif: Atomabkommen zeigt Unglaubwürdigkeit der USA gegenüber jeglichen Vereinbarungen
Teheran (IRINN) - Laut dem iranischen Außenminister hat das Atomabkommen die Unglaubwürdigkeit der USA gegenüber jeglichen Vereinbarungen aufgezeigt.
Dies gab Mohammad Javad Zarif am dritten Jahrestag nach Abschluss des Atomabkommens zwischen der G 5+1 und Iran auf Zwitter bekannt.
Nach schwierigen und intensiven Gesprächen wurde am 14. Juni 2015 in der österreichischen Hauptstadt Wien der Atomdeal unterzeichnet, aus dem die USA am achten Mai in einer einseitigen Maßnahme austraten.
"Während Iran bereits bewusst war, dass man den Amerikanern beim Einhalten ihrer Versprechen nicht trauen kann, sind nun deren Verbündeten auch davon überzeugt", schrieb Zarif in seiner Twitter-Botschaft weiter.
On 3rd anniversary of JCPOA, it remains a triumph of multilateral diplomacy despite US actions. While we knew US can't be trusted to keep its word—as its allies have now discovered—JCPOA proves that toxic unilateralism of Trump Admin means it can’t be relied on to honor any deal.
— Javad Zarif (@JZarif) July 14, 2018
"Das Atomabkommen hat die Unglaubwürdigkeit der Trump-Regierung gegenüber jeglichen Verträgen aufgezeigt."
Der iranische Außenminister hob ferner hervor, dass trotz der Maßnahmen der USA der Atom-Deal drei Jahre nach seiner Unterzeichnung nach wie vor als Sieg der multilateralen Diplomatie anzusehen sei.
Nach dem Ausstieg der USA aus der Nuklearvereinbarung und dem Wunsch europäischer Länder nach deren Erhalt, hatte Iran den Europäern eine kurze Frist zur Sicherstellung eingeräumt, dass die Interessen Irans bei Wiederaufnahme der US-Sanktionen gewahrt werden.