Irans Außenminister: Heute ist der Westen nicht der Hauptentscheidungsträger
Teheran(ParsToday)- Der Ministerpräsident des israelischen Ministerpräsidenten und die amerikanischen Hardliner seien nach Ansicht des iranischen Außenministers um den Zerfall des internationalen Konsens gewesen, nun sei der Westen aber nicht der Hauptentscheidungsträger.
Auf der Konferenz "Multilateralismus in der Außenpolitik der Islamischen Republik Iran - Potenziale und Strategien -" wies Mohammad-Dschawad Zarif am Sonntag auf den amerikanischen Unilateralismus hin und erklärte: Wenn der US-Präsident, Donald Trump, sagt, sein Land habe in der Nahostregion sieben Trillionen Dollar ausgegeben, ohne etwas erreicht zu haben, bestätige er damit, dass die Hegemonialpolitik in der heutigen Welt unmöglich sei.
Laut dem iranischen Außenminister hätten die USA mit ihrem Ausstieg aus dem Atomabkommen eine strategische Niederlage eingesteckt und erklärte: Der Ministerpräsident des zionistischen Regimes, Benjamin Netanjahu, und die US-Hardliner waren darüber besorgt, dass der internationale Konsens zerstört worden sei und dann vier mal bei dem UN-Sicherheitsrat vergeblich versucht hätten, ihn wiederaufzubauen, dann seien sie nach Polen gegangen, und auch dort seien sie gescheitert.
Laut dem Irans Chefdiplomat soll die Diplomatie neben Potenzialen im Militärbereich sein. Zarif unterstrich, dass diese beiden in kausaler Abhängigkeit zueinander stünden. Iran habe unter Einsatz dieser beiden Faktoren ihre Ziele erreichen.
Zarif wies ferner auf die unabhängige Politik der Islamischen Republik hin und sagte: Man meint damit, dass man sich für die Fortsetzung des Lebens neben den Internationalen Interaktionen an das Inland anlehnen soll.