Irans Sicherheitsratsverantwortlicher: Reduzierung der Atomverpflichtungen ist unsere "unveränderliche Strategie"
Teheran(ParsToday) - Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats des Iran hat die stufenweise Reduzierung der Verpflichtungen aus dem Atomabkommen als eine "unveränderliche Strategie" des Landes bezeichnet und erklärt: Dieser Schritt entspricht auch den Prographen "26" und "36" des Deals. Sie werden solange in Anspruch genommen, bis die iranischen Rechte vollkommen verwirklicht werden.
Beim Treffen mit Emmanuel Bonne, dem diplomatischen Berater des französischen Präsidenten, am Mittwoch in Teheran kritisierte Ali Schamkhani die europäischen Länder wegen Nicht-Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus dem Atomabkommen und erklärte: Die Zeit, dass der Iran einseitig seine Verpflichtungen erfüllt habe, sei nun vorbei und Teheran sei fest entschlossen, die Umsetzung seiner Verpflichtungen der Umsetzung der Verpflichtungen seiner Vertragspartner anzupassen.
Schamkhani bezeichnete den "maximalen Druck" der USA als eine gescheiterte Strategie und sagte: Iran habe in der Praxis bewiesen, dass er in den wirtschaftlichen, politischen und verteidigungsbedingten Dimensionen durchaus die Fähigkeit besitze und auch in der Lage sei, sich verschiedenen Spannungen und Herausforderungen zu widersetzen und sie auch zu managen. Es sei deshalb unmöglich, mit einem Land mit solchen Besonderheiten mit der "Gewaltsprache" zu sprechen.
Der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats des Iran erklärte: Heute sei die Unabhängigkeit Europas Geisel der US-Administration, deshalb solle sich die EU für die Verteidigung ihrer Identität und ihre Unabhängigkeit gegen den amerikanischen Unilateralismus stellen.
Emmanuel Bonne, der diplomatische Berater des französischen Präsidenten, sagte auch bei diesem Treffen, er sei nicht in den Iran gekommen, um zu vermitteln, und habe auch keine Botschaft der USA mit in den Iran gebracht.
Bonne unterstrich, dass sein Land über die Widerstandskraft Irans gegenüber verschiedenem Druck, dem der Iran in den vergangenen 40 Jahren ausgesetzt gewesen sei, informiert sei, und fügte hinzu: Trotz des amerikanischen Drucks seien die Macht und der Einfluss des Irans in den vergangenen 20 Jahren in der Region aber auch auf der internationalen Ebene beachtlich gewachsen.
Der Berater des französischen Präsidenten erklärte, Paris sei an der Fortsetzung und der Zusammenarbeit mit Teheran interessiert, vor allem dort , wenn es um das Krisenmanagement in Syrien, im Jemen, Irak und Libanon gehe.