Ghalibaf: Digitale Ölpreise sind ein „gefälschtes Haus“
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Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf
ParsToday– Der iranische Parlamentspräsident hat zeitgleich mit der Öffnung der Märkte internationale Akteure im Ölsektor vor digitalen Ölpreisen und Anleihen gewarnt und diese als „das gefälschte Haus“ bezeichnet.
Laut ParsToday schrieb Mohammad Bagher Ghalibaf in einer Reihe von Beiträgen auf X, die darauf abzielten, Marktteilnehmer vor einer Beeinflussung durch die „Papierpolitik“ US-amerikanischer Regierunsgverantwortlichen zu warnen, dass sowohl digitale (papierbasierte) Ölpreise als auch Anleihen stark von der Marktstimmung abhingen. Beide seien Konstrukte, denen nicht zu trauen sei.
Ghalibaf betonte, maßgeblich sei der Preis für physisches Öl – also jener Preis, zu dem Öl tatsächlich gehandelt werde und der auf realen Markttransaktionen beruhe. Im Unterschied dazu gebe es beim Öl zumindest einen Referenzwert in Form des physischen Ölpreises, anhand dessen sich mögliche Verzerrungen bei digitalen Preisen erkennen ließen. Bei Anleihen fehle ein solcher verlässlicher Maßstab, weshalb diese vollständig auf einem „gefälschten Haus“ basierten.
Abschließend verwies er auf einen unter Händlern bekannten Indikator, der in Nutzerkonten als Referenz für den physischen Ölpreis geführt wird.