Raisi zu Widerstandsführern: Iran verteidigt Palästina bis zur Befreiung von Al-Quds
Teheran (ParsToday/Press TV) - Der neu gewählte iranische Präsident Ebrahim Raisi hat die Unterstützung Irans für das palästinensische Volk bis zur Befreiung von Al-Quds (Jerusalem) aus der israelischen Besatzung bekräftigt.
Raisi telefonierte mit Ismail Haniya und Ziyad al-Nakhalah, den Führern der Hamas und des Islamischen Dschihads, berichtete der libanesische Fernsehsender al-Mayadeen am Dienstag.
"Seien Sie versichert, dass Iran Palästina weiterhin verteidigen und sein Volk bis zur Befreiung von Al-Quds (Jerusalem) unterstützen wird", sagte der neu gewählte iranische Präsident zu den Widerstandsführern.
Raisi gratulierte außerdem den Palästinensern zu ihrem Sieg beim 11-tägigen Krieg des zionistischen Regimes gegen den Gazastreifen und betonte, dass das unterdrückte palästinensische Volk und der heldenhafte palästinensische Widerstand erneut in einer entscheidenden Prüfung geglänzt hätten, als sie das israelische Regime bei ihrem Kampf zur Befreiung von Al-Quds zum Rückzug zwangen.
Haniya seinerseits gratulierte Raisi zu seinem Sieg bei der Präsidentschaftswahl in Iran und würdigte die Unterstützung der Islamischen Republik für die Palästina-Frage.
Ebenso wünschte Nakhalah Raisi Erfolg und dankte Iran für die Unterstützung des palästinensischen Volkes und seiner Widerstandsbewegungen.
Tel Aviv hatte am 10. Mai 2021 einen brutalen Bombenangriff auf den Gazastreifen begonnen, bei dem den Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums zufolge 260 Palästinenser im Gazastreifen getötet wurden, darunter 66 Kinder und 40 Frauen.
Als Reaktion auf die Angriffe des zionistischen Regimes haben die palästinensischen Widerstandsbewegungen, allen voran die Hamas, bei ihrer Operation 'Al-Quds-Schwert' mehr als 4.000 Raketen auf die besetzten Palästinensergebiete abgeschossen.
Offenbar vom beispiellosen Raketenbeschuss aus Gaza überrascht, gab das israelische Regime am 21. Mai einen einseitigen Waffenstillstand bekannt, den die palästinensische Widerstandsbewegungen unter ägyptischer Vermittlung akzeptierten.