US-Finanzministerium gibt iranische Moscheefliesen frei
Washington (IRNA) - Das US-Finanzministerium hat eine Lieferung iranischer Moscheefliesen freigegeben, die von Qom an eine Moschee im Norden Virginias geschickt worden waren und von der Zoll- und Grenzschutzbehörde am Washington Dulles International Airport aufgrund angeblichen Verstoßes gegen anti-iranische US-Sanktionen beschlagnahmt worden waren.
Associated Press berichtete am Dienstag, dass der Council on American-Islamic Relations diese Nachricht durch einen Brief des US-Finanzministeriums vom 16. August an die Anwälte der Manassas-Moschee dokumentiert habe.
Edward Ahmed Mitchell, stellvertretender Direktor des Council on American-Islamic Relations, begrüßte die Entscheidung: "Wir begrüßen diese Entscheidung und erkennen sie als Respekt unseres Landes für Religionsfreiheit und Vielfalt an. Die Amerikaner sollten unabhängig von ihrer Herkunft Zugang zu ihren religiösen Symbolen haben."
Kürzlich bat Abolfazl Nahidian, der Verwalter der Manassas-Moschee, die Verantwortlichen in Washington, um die Freigabe der Fliesen aus Iran, die sonst zerstört werden könnten.
Die 340 Kilogramm schwere Fliesen-Sendung, die von der Manassas-Moschee für den Bau einer neuen Moschee in der Nähe, in Qom in Auftrag gegeben worden war, wurde im Juni in die USA verschickt. Aber die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde hatte unter Berufung auf die anti-iranischen US-Sanktionen die Fracht daran gehindert, den Dulles International Airport zu verlassen, und ihre Rückgabe oder Stornierung gefordert.