Iran: Rede des israelischen Ministerpräsidenten vor UN-Generalversammlung war voller Lügen
New York (ParsToday/Press TV) - Der ständige Botschafter Irans bei den Vereinten Nationen hat den Ministerpräsidenten des israelischen Regimes wegen seiner Rede gegen Iran vor der UN-Generalversammlung kritisiert.
"Die Iranophobie grassiert bei der UNO. Die Rede des israelischen Ministerpräsidenten über Iran war voller Lügen", twitterte Majid Takht-Ravanchi am Montag.
"Dieses Regime ist nicht in der Position über unser friedliches Programm zu sprechen, wenn es selbst Hunderte von Atomsprengköpfen besitzt", schrieb der ständige Botschafter Irans bei den Vereinten Nationen weiter.
Iran-phobia runs rampant at UN. The Israeli regime PM’s speech was full of lies on Iran. That regime is in no position to discuss our peaceful program when it has hundreds of nuclear warheads. And his silence on Palestine illustrates a determination to deprive Palestinian rights.
— Majid Takht Ravanchi (@TakhtRavanchi) September 27, 2021
Der Ministerpräsident des zionistischen Regimes Naftali Bennett behauptete jüngst bei seiner Rede vor der UN-Generalversammlung, das iranische Atomenergieprogramm habe alle "roten Linien" überschritten.
Tel Aviv betreibt ein berüchtigtes und streng geheimes Atomwaffenprogramm – das einzige in der Region –, das es mit mindestens 200 nichtkonventionellen Sprengköpfen ausgestattet hat. Das israelische Regime hat bisher die internationalen Aufrufe für einen Beitritt zum NPT zurückgewiesen und weigert sich, internationalen Inspektoren die Überwachung seines umstrittenen Atomprogramms zu gestatten.
Im Laufe der letzten Jahre hat das zionistische Besatzerregime auch mindestens sieben iranische Nuklearwissenschaftler ermordet und versucht, auf verschiedene Weise in die nuklearen Tätigkeiten der Islamischen Republik einzugreifen. Iranische Nuklearanlagen wurden im vergangenen Jahr mindestens dreimal sabotiert, dabei steht das Besatzerregime unter Hauptverdacht.
Der ständige Botschafter Irans bei den Vereinten Nationen schrieb in seiner Twitter-Nachricht außerdem, Bennetts absichtliche Weigerung, in seiner Ansprache auch nur im geringsten auf die Palästinafrage einzugehen, "zeige seine Entschlossenheit, die Palästinenser ihrer Rechte zu berauben".