Teheran (ParsToday/PressTV) – Der Kommandeur der iranischen Marine, Konteradmiral Shahram Irani, gab an, die Marineflotte des Landes bewege sich problemlos in den freien Gewässern der Welt und fügte hinzu, dass kein fremdes Land es jemals wagen würde, sich den Hoheitsgewässern der Islamischen Republik zu nähern.
Der hochrangige iranische Kommandant machte die Bemerkungen am Donnerstag in einem Interview mit dem arabischsprachigen Fernsehsender al-Alam, als er neben den maritimen Fähigkeiten der Islamischen Republik auch über die neuesten Entwicklungen und Verteidigungserfolge des Landes sprach.
„Heute ist der nördliche Indische Ozean eine Hauptwasserstraße, die die Kontinente verbindet. Wenn wir keine effektive Präsenz haben, werden Regierungen ohne Recht [in die Region] kommen und sich unseren Hoheitsgewässern nähern. Aufgrund der Autorität und Präsenz unserer Flotte auf hoher See und der ständigen Überwachung haben wir jedoch keine Probleme und kein Land wagt es, sich den Gewässern unseres Landes zu nähern“, so Irani.
„Die Geometrie der Macht in der Welt verändert sich … und verschiedene Akteure sind am Werk“, sagte der oberste Befehlshaber der iranischen Marine.
„Angesichts unserer Fähigkeiten können wir in allen maritimen Umgebungen der Welt effektiv präsent sein, wann immer der Oberbefehlshaber [der iranischen Streitkräfte] uns dazu beauftragt“, sagte Admiran Irani und bezog sich dabei auf das Oberhaupt der Islamischen Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei.
Irani betonte, dass die Präsenz der Marineflotte anderer Länder in der Region nicht gerechtfertigt sei, und erklärte: „Wir haben umfangreiche Interessen und Ressourcen im Meer [und] wo immer wir uns bedroht fühlen, wird unsere Flotte dort sein.“
"Heute eskortieren wir unsere Schiffe überall hin über maritime Standorte, um sicherzustellen, dass wir mit keinen Einschränkungen konfrontiert sind. Unsere Präsenz bietet der Region und der ganzen Welt Sicherheit", bemerkte der hohe iranische Kommandant.
Der Kommandant kritisierte einige regionale Länder, die von der Anti-Iran-Propaganda des Westens beeinflusst werden, und sagte, Iran ziele darauf ab, seine eigenen Verteidigungsfähigkeiten zu erhöhen, und sei keine Bedrohung für irgendein Land.
Leider haben einige Länder, die von der US-Medienpropaganda getäuscht wurden, den Begriff Iranophobie in die Region eingeführt, sagte Irani gegenüber al-Alam TV.
„Sie waren sich der Tatsache nicht bewusst, dass Iran, wenn es seine Verteidigungsfähigkeiten verstärkt, darauf abzielt, seine eigenen Interessen zu schützen. Iran stellt niemals eine Bedrohung für seine Nachbarn dar, da die Iraner in den vergangenen Jahrhunderten nirgendwo eingedrungen sind oder irgendeiner Gesellschaft Unrecht getan haben“, fügte der iranische Kommandeur hinzu.
Iranische Kommandeure haben wiederholt vor der Präsenz feindlicher, überregionaler Marinen in der Region gewarnt und erklärt, dass weder die Region noch die Länder, die sie beherbergen, durch ihre Präsenz sicherer würden.
Iranische Funktionsträger haben mehrmals betont, dass die Islamische Republik nicht zögern wird, ihre Verteidigungsfähigkeiten aufzubauen, und dass solche Fähigkeiten ausschließlich dem Zweck der Verteidigung dienen und niemals Gegenstand von Verhandlungen sein werden.
Ayatollah Khamenei hat wiederholt Anstrengungen gefordert, um die Verteidigungsfähigkeiten Irans aufrechtzuerhalten und zu stärken.