Eslami: IAEA zitiert Geheimdienstberichte von Irans Feinden
Teheran (ParsToday) - Unter Bezugnahme auf die Äußerungen des Generaldirektors der Internationalen Atomenergiebehörde, IAEA, sagte der Leiter der iranischen Atomenergieorganisation, dass die IAEA Geheimdienstberichte der vom israelischen Regime angeführten Feinde Irans zitiere.
Am Montag hat in Wien die Sitzung des Gouverneursrates der Internationalen Atomenergiebehörde, IAEA, begonnen, auf deren Tagesordnung unter anderem das iranische Atomprogramm steht.
Rafael Grossi, der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde, sagte den Mitgliedern des IAEA-Gouverneursrates, dass Iran keine technischen Erklärungen für die Ergebnisse der IAEA an drei nicht genannten Orten in Iran gegeben habe.
In einem Interview mit Al-Jazeera am Montag sagte der Leiter der iranischen Atomenergieorganisation, Mohammad Eslami, dass Iran bisher genaue Antworten auf die Fragen der Internationalen Atomenergiebehörde gegeben habe.
Mohammad Eslami sagte, der Anteil Irans an der Weltenergie betrage 3 Prozent, aber 25 Prozent der Arbeit der Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde fänden in Iran statt und fügte hinzu: "Der Zugriff der Internationalen Atomenergiebehörde auf das Kameramaterial hängt vom Schicksal des Wiener Abkommens ab, und Iran ist bereit, sich an das Abkommen zu halten, wenn die anderen Parteien alle Klauseln des Abkommens einhalten."
Er verwies auch auf den jüngsten Schritt der USA und der drei europäischen Länder (Deutschland, Großbritannien und Frankreich) hin, dem IAEA-Gouverneursrat einen gemeinsamen Resolutionsentwurf vorzulegen, und sagte: "Die Resolution, die einige versuchen dem Gouverneursrat der Internationalen Atomenergie-Organisation vorzulegen, wird keine neue Situation schaffen, und die Internationale Atomenergie-Organisation muss die politische Beeinflussung ihrer selbst einstellen und sich an ihre Regeln halten."
Der Leiter der iranischen Atomenergieorganisation fügte hinzu, dass die Internationale Atomenergiebehörde den Angriff auf iranische Einrichtungen nicht verurteilt habe, was eine große Frage sei, und hob ein weiteres Mal hervor, dass Atomwaffen keinen Platz in den Strategien Irans hätten und dass die gemachten anti-iranischen Äußerungen nur voreingenommene Verleumdungen seien.
Die USA und drei europäische Länder, Deutschland, Großbritannien und Frankreich, haben dem IAEA-Gouverneursrat einen gemeinsamen Resolutionsentwurf vorgelegt, in dem sie erklärten, dass die ungelösten Probleme im Zusammenhang mit Uranmaterial, das an unangekündigten iranischen Standorten gefunden wurde, Anlass zu ernster Besorgnis gebe.
Die 4 Länder sagten auch, dass „aufgrund unzureichender Zusammenarbeit Irans“ Streitigkeiten und Sicherungsfragen ungelöst geblieben seien, und forderten Iran auf, „den Vorschlag der IAEA für ein weiteres Engagement zur Lösung aller verbleibenden Sicherungsfragen unverzüglich anzunehmen“.