Präsident Raisi: Iran wird den Verhandlungstisch nicht verlassen
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Teheran (ParsToday) - Teheran wird laut dem Präsidenten der Islamischen Republik Iran den Verhandlungstisch zur Aufhebung von Santionen nicht verlassen.
(last modified 2025-01-01T16:20:18+00:00 )
Jun 26, 2022 07:27 Europe/Berlin
  • Präsident Raisi: Iran wird den Verhandlungstisch nicht verlassen

Teheran (ParsToday) - Teheran wird laut dem Präsidenten der Islamischen Republik Iran den Verhandlungstisch zur Aufhebung von Santionen nicht verlassen.

Die 8. Gesprächsrunde zur Aufhebung der Sanktionen in Wien, die am 27. Dezember 2021 begann, trat am 11. März 2022 auf Anregung des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell in eine Verschnaufpause ein, und die Verhandlungsführer kehrten zu politischen Konsultationen in ihre Hauptstädte zurück.

Die Mehrheit der Verhandlungspartner will, dass die Gespräche schneller abgeschlossen werden, aber das Erreichen einer endgültigen Einigung hängt entscheidend  von den  politischen Entscheidungen der USA zu einigen verbleibenden Schlüsselfragen ab.

Daher traf der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell  am Freitagabend  in Teheran ein, um - wie er sagte - zu versuchen, bei Gesprächen mit dem iranischen Außenminister Hossein Amir-Abdollahian einen Weg zu finden, wie die Pattsituation in den festgefahrenen Verhandlungen gelöst und die Gespräche über die Aufhebung der Sanktionen in Wien wiederaufgenommen werden können, gab Borrell bekannt.

Die Regierung von US-Präsident Joe Biden, die ein diplomatisches Vorgehen gegenüber dem Iran und den Versuch einer Rückkehr in den UN-Sicherheitsrat behauptet, hat bisher keine Schritte unternommen, um ihren guten Willen zu zeigen.

In diesem Zusammenhang erklärte der Präsident der Islamischen Republik Iran Seyed Ebrahim Raisi  am Samstagabend in seinem 6. Fernsehinterview in seiner Amtszeit  über den Besuch des EU-Außenbeauftragten in Teheran: Iran beabsichtigt nicht, die Gespräche zu beenden, wird aber auch  von seiner Position nicht zurückweichen. Wir bestehen auf zügiger  Aufhebung von Sanktionen, denn sie seien unterdrückerisch, unterstrich er.

Der Präsident der Islamischen Republik Iran betonte, dass die andere Seite zu ihren Verpflichtungen zurückkehren müsse, und fügte hinzu: Neben dem Weg der Verhandlungen werden wir auch den Weg der Neutralisierung von Sanktionen gehen.

Raisi nannte die  Resolution gegen den Iran im Gouverneursrat der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) ein falsches Signal und sagte: Die IAEA  habe 15  Mal bestätigt, dass Iran seine Verpflichtungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übererfüllt hat.

Der Präsident der Islamischen Republik Iran setzte dieses Gespräch über die Interaktion des Iran mit seinen Nachbarn fort: Die Politik der Interaktion mit unseren Nachbarn ist unsere Priorität; wir haben Vereinbarungen mit 18 Ländern, technische und ingenieurtechnische Dienstleistungen im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar in diese Länder  zu exportieren.

Die Ölexporte seien  trotz der Sanktionen in guter Situation, sagte Raisi und bemerkte, dass  Iran in den letzten drei Monaten ein Handelswachstum von 20 Prozent mit seinen Nachbarn verzeichnet habe.

Der Präsident der Islamischen Republik Iran sagte auch über die Öleinnahmen der iranischen Regierung: Derzeit ist die Situation der Ölverkäufe gut und wir versuchen, die Devisen  aus Öl- und Nicht-Öl-Exporten zurückzuholen.

„Die Tür zu Investitionen"   im Land sei offen und es seien Investitionen in Höhe von 5 bis 20 Milliarden Dollar vereinbart worden, sagte Raisi.