Präsident Raisi: Bidens Westasien-Tour wird israelischem Regime keine Sicherheit bringen
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Teheran (ParsToday) - Die Westasien-Reise von US-Präsident Joe Biden, die am Mittwoch begonnen hat und bei dem er Washingtons Agenda zur Ermöglichung einer Normalisierung zwischen den arabischen Staaten und Israel weiterverfolgen soll, wird Iran zufolge dem Besatzungsregime keine Sicherheit bringen.
(last modified 2026-03-04T09:10:37+00:00 )
Jul 14, 2022 07:46 Europe/Berlin
  • Präsident Raisi: Bidens Westasien-Tour wird israelischem Regime keine Sicherheit bringen

Teheran (ParsToday) - Die Westasien-Reise von US-Präsident Joe Biden, die am Mittwoch begonnen hat und bei dem er Washingtons Agenda zur Ermöglichung einer Normalisierung zwischen den arabischen Staaten und Israel weiterverfolgen soll, wird Iran zufolge dem Besatzungsregime keine Sicherheit bringen.

Bei einer Kabinettssitzung am Mittwoch in Teheran sagte Präsident Ebrahim Raisi, wenn die Besuche amerikanischer Amtsträger in der Region dazu dienen sollen, die Position des zionistischen Regimes zu stärken und dem Normalisierungsprozess Impulse zu verleihen, werden die Bemühungen zum Scheitern verurteilt sein. 

„Wenn die Rundreisen der amerikanischen Funktionsträger in die regionalen Länder die Position des zionistischen Regimes stärken und die Beziehungen des Regimes zu einigen [regionalen] Ländern normalisieren sollen, sollten [sie (die Amerikaner) wissen, dass] ihre Bemühungen den Zionisten in keiner Weise Sicherheit bringen werden“, sagte er.

Biden traf am Mittwoch in den von Israel besetzten Gebieten ein und begann seine mit Spannung erwartete viertägige Reise in die Region, seine erste als US-Präsident.

Die Regionaltour wird Biden auch nach Saudi-Arabien führen, das Land, von dem er einst versprochen hatte, ihn zu einem Paria zu machen.

Seit 2020 haben die USA Normalisierungsvereinbarungen im Rahmen der sogenannten Abraham-Abkommen zwischen dem israelischen Regime und regionalen Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Marokko und dem Sudan ausgehandelt.

Palästinenser und ihre Unterstützer haben es als „Stich in den Rücken“ der palästinensischen Sache der Befreiung von der israelischen Besatzung und Aggression angeprangert.

Beobachter glauben, dass die Vereinbarungen ohne die Zustimmung Saudi-Arabiens, das geheime Beziehungen zu Tel Aviv unterhält, nicht möglich gewesen wären.

Im Jahr 2020 besuchte Israels damaliger Premierminister Benjamin Netanjahu Riad und traf sich mit dem saudischen Kronprinzen Mohammad bin Salman. Das Königreich öffnete in einem umstrittenen Schritt auch seinen Himmel für israelische Flüge.

„Wenn Sie wissen wollen, welche Wirkung Ihre Auftritte und Pendelfahrten in der Region hatten, beobachten Sie mit offenen Augen die Position der [regionalen] Völker und den wachsenden Groll gegen die Zionisten und den Gräueltaten des [israelischen] Regimes in ihren Herzen, “, sagte der iranische Präsident und wandte sich an die Amerikaner.

Er warnte auch davor, dass die Islamische Republik die regionalen Entwicklungen genau beobachte.

„Wir haben denen, die uns wiederholt Botschaften im Namen der Amerikaner überbracht haben, gesagt, dass [selbst] der kleinste Schritt gegen die territoriale Integrität Irans mit unserer entschiedenen Reaktion beantwortet wird“, versicherte Raisi.