Iran verhaftet Mitglieder eines mit Mossad verbundenen Spionagenetzwerks
Teheran (ParsToday) - Iranische Sicherheitskräfte haben ein Spionagenetzwerk zerschlagen, das mit dem Geheimdienst des israelischen Regimes (Mossad) verbunden war, und vor hatte Terroranschläge im Land durchzuführen.
Das iranische Informationsministerium teilte am Samstag in einer Erklärung mit, iranische Sicherheitskräfte hätten die Mitglieder einer mit dem Mossad verbundenen Terrorgruppe identifiziert und festgenommen, bevor sie Sabotageakte durchführen könnten.
Die Terroristen, die mit Mossad-Agenten in Kontakt standen, wurden aus der irakischen Kurdenregion ins Land gebracht, wie das iranische Ministerium erkärte.
Die Mitglieder des Spionagenetzwerks wollten Sabotageakte und Terroranschläge in einigen sensiblen Bereichen durchführen, indem sie modernste Ausrüstung und Sprengstoffe einsetzten. Ihre Ziele seien vorbestimmt gewesen, hieß es weiter.
Das iranische Informationsministerium gab jedoch bekannt, alle Mitglieder der Terrorgruppe seien durch "mehrstufige und präventive Operationen" der Sicherheitskräfte gefangen genommen worden. Es hieß weiter, dass "ihre Waffen, Sprengstoffe sowie technische und Kommunikationsausrüstungen ebenfalls beschlagnahmt wurden".
Weitere Einzelheiten über die Operation werden laut dem Informationsministerium bekannt gegeben, nachdem die Untersuchung abgeschlossen ist.
Wieviele Personen festgenommen wurden, teilte das Ministerium jedoch nicht mit.
Bereits im Juli verhafteten iranische Sicherheitskräfte ein Netzwerk von Mossad-Agenten an den Westgrenzen des Landes und beschlagnahmten ein großes Waffen- und Munitionslager.
Ebenfalls wurden im April drei Agenten, die für die israelische Spionagebehörde in der südöstlichen Provinz Sistan und Belutschistan arbeiteten, festgenommen.
Iranische Sicherheitskräfte haben ebenfalls in März zwei vom Ausland unterstützte Terroristenteams zerschlagen, welche die Ermordung mehrerer Ausländer geplant hatten, die an Infrastrukturprojekten in der südostiranischen Provinz Sistan und Belutschistan arbeiten.