Brigadegeneral Salami warnt Saudi-Arabien
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Teheran (ParsToday/Press TV) - Der Oberbefehlshaber der iranischen Revolutionsgarden (Sepah) Brigadegeneral Hossein Salami hat Saudi-Arabien gewarnt, dass seine Medienkampagne, die darauf abzielt, die Spannungen bei den jüngsten Unruhen in Iran zu schüren, nach hinten losgehen werde.
(last modified 2025-01-01T16:20:18+00:00 )
Oct 18, 2022 11:48 Europe/Berlin
  • Brigadegeneral Salami warnt Saudi-Arabien

Teheran (ParsToday/Press TV) - Der Oberbefehlshaber der iranischen Revolutionsgarden (Sepah) Brigadegeneral Hossein Salami hat Saudi-Arabien gewarnt, dass seine Medienkampagne, die darauf abzielt, die Spannungen bei den jüngsten Unruhen in Iran zu schüren, nach hinten losgehen werde.

Iran warne das Al-Saud-Regime, „auf sein Verhalten zu achten und seine Medien zu kontrollieren, oder [die Aktionen] werden auf sie selbst zurückschlagen“, sagte Brigadegeneral Salami bei seiner Rede während einem Manöver der Bodentruppen im Nordwesten Irans.

Er stellte Saudi-Arabien ein Ultimatum und warnte es davor, sich über die Nachrichtenmedien des Königreichs in die inneren Angelegenheiten Irans einzumischen, die versuchten, die iranische Jugend in die Irre zu führen.

Brigadegeneral Salami betonte die Bedeutung der Wahrung der nationalen Sicherheit als politisches Prinzip des Landes und erinnerte die Nachbarn Irans daran, dass die Islamische Republik eine freundschaftliche und brüderliche Politik verfolge, solange die Feinde kein Komplott gegen das Land schmiedeten.

Jede Veränderung in der regionalen Geographie sei Irans rote Linie hob er hervor und fügte hinzu: „Wir sind ein Bruder jedes Landes und jeder Macht, die mit uns auf richtige Weise interagiert. Wir rufen unsere Nachbarn auf, ihre Probleme durch Interaktion und nicht-militärische Ansätze zu lösen"

"Wir haben Interessen in der Region, und wenn in irgendeinem Teil der Region eine Veränderung stattfindet und unsere Interessen bedroht sind, dann werden wir nicht neutral bleiben und unsere nationalen Interessen verteidigen“, fügte er hinzu.

Die von Saudi-Arabien unterstützten Medien verstärkten ihre Rhetorik gegen Iran während der jüngsten Proteste und Unruhen im Land nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini in Polizeigewahrsam.

Viele Iraner haben gegen den Tod von Amini protestiert. Einige extremistische Elemente brachten die Proteste jedoch in eine andere Richtung und riefen zu Gewalt gegen die Sicherheitskräfte auf. Vom Westen unterstützte Medien haben ebenfalls zur Verschärfung der Spannungen beigetragen.