Iran tadelt US-Intervention: Washington weint „Krokodilstränen“ für Iraner
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Teheran (ParsToday) - Das iranische Außenministerium hat die Vereinigten Staaten wegen einer interventionistischen Erklärung anlässlich der Yalda-Nacht kritisiert und erklärt, Washington vergieße mit seiner langen Liste unmenschlicher Maßnahmen gegen die Nation „Krokodilstränen“ für die Iraner.
(last modified 2026-03-08T14:03:29+00:00 )
Dez 22, 2022 09:28 Europe/Berlin
  • Iran tadelt US-Intervention: Washington weint „Krokodilstränen“ für Iraner

Teheran (ParsToday) - Das iranische Außenministerium hat die Vereinigten Staaten wegen einer interventionistischen Erklärung anlässlich der Yalda-Nacht kritisiert und erklärt, Washington vergieße mit seiner langen Liste unmenschlicher Maßnahmen gegen die Nation „Krokodilstränen“ für die Iraner.

„Die USA, die Unruhen und Terrorismus unterstützen und Sanktionen und maximalen Druck gegen das iranische Volk verhängen, weinen in der Nacht von Yalda Krokodilstränen für die Iraner“, twitterte Sprecher Nasser Kanani am Mittwoch.

Zuvor hatte der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, die Gelegenheit der Ankunft der Wintersonnenwende genutzt, die in ganz Iran als „Yalda-Nacht“ gefeiert wird, um die Reaktion der Islamischen Republik auf die jüngsten vom Ausland unterstützten Unruhen erneut in Frage zu stellen.

„Wir trauern mit dem iranischen Volk und bekräftigen unser Engagement für das iranische Volk“, behauptete der amerikanische Amtsträger und forderte die iranischen Funktionsträger auf, dem Volk „zuzuhören“.

Kanani sagte, die Vereinigten Staaten hätten – allen voran unter den westlichen Ländern – „Anarchie und Terrorismus“ unterstützt.

„Die Verbündeten und Unterstützer bekannter Terroristen sollten besser den Mund halten und lieber … darüber nachdenken, die intensiven Krisen zu lösen, mit denen ihr eigenes Volk, ihr eigenes Land sowie das zionistische Regime konfrontiert sind“, sagte der iranische Außenamtssprecher und bezog sich dabei auf das israelische Regime , dem wichtigsten regionalen Verbündeten der USA.

Iran war in den letzten Wochen Schauplatz tödlicher Unruhen, bei denen vom Ausland unterstützte Randalierer versuchten, die Proteste zu kapern, die nach dem Tod einer jungen Iranerin, Mahsa Amini, entstanden waren.

Sie starb Mitte September in Polizeigewahrsam bei einem Vorfall, der nachweislich krankheitsbedingt und ohne Verschulden der iranischen Strafverfolgungsbehörden passiert ist.

Bei den Unruhen wurden zahlreiche iranische Zivilisten und Sicherheitskräfte getötet.

Iranische Sicherheitskräfte und Informationsdienstagenten haben seit Beginn der Unruhen rund um die Uhr rigorose Anstrengungen unternommen, um die Anarchisten und die mörderischen Elemente zu identifizieren und sie vor Gericht zu stellen.

Kanani erinnerte auch daran, dass die USA den Anspruch erheben, sich um das iranische Volk zu sorgen, während sie die Islamische Republik unter „Sanktionen und maximalen Druck“ gesetzt haben.

Die USA haben unter Ex-Präsident Donald Trump die Strategie des „Maximalen Drucks“ gegen Iran gestartet. Als Teil der Kampagne verließen die USA das Atomabkommen von 2015 und nahmen die drakonischen Sanktionen wieder auf, die das Abkommen aufgehoben hatte. 

Die Regierung von Trumps Nachfolger Joe Biden hatte behauptet, bereit zu sein, Trumps Unrecht rückgängig zu machen, indem sie sich dem Deal wieder anschließt, aber sie hat die Sanktionen als Druckmittel beibehalten und sogar eine Reihe weiterer wirtschaftlicher Zwangsmaßnahmen gegen die Islamische Republik verhängt.