Irans Öleinnahmen sollen 2023 27 Milliarden Dollar übersteigen
Teheran (ParsToday/Farsnews) - Die Öleinnahmen Irans werden laut einem Parlamentsbericht im Jahr 2023 auf über 27 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Bericht geht davon aus, dass eine knappe globale Ölversorgung und anhaltende Sanktionen gegen Iran die Fähigkeit des Landes einschränken werden, im Vergleich zum Vorjahr mehr Rohöl zu fördern.
Auszüge aus dem am Sonntag veröffentlichten Bericht des Forschungszentrums des iranischen Parlaments zeigten, dass die iranischen Ölexporte angesichts der wachsenden Unsicherheiten auf dem globalen Energiemarkt aufgrund des Krieges in der Ukraine im Jahr 2023 auf etwa 1 Million Barrel pro Tag (bpd) begrenzt sein werden.
Der Bericht hob auch die anhaltenden Auswirkungen der US-Sanktionen auf die Rohölverkäufe Irans hervor und sagte, es bestehe die Möglichkeit eines erhöhten Sanktionsdrucks auf Iran, da die Chancen auf eine Wiederbelebung des Abkommens von 2015 über das Nuklearprogramm des Landes, bekannt als JCPOA, in den letzten Monaten gesunken seien.
Die Analyse, die in einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars enthalten ist, fügte hinzu, dass Iran in einem „realistischen Szenario“ mit einem Ölpreis von unter 80 Dollar pro Barrel im Jahr 2023 rechnen könnte, da kaum Aussicht auf einen größeren Anstieg der internationalen Ölpreise besteht.
Das parlamentarische Gremium schätzte, dass die gesamten Öleinnahmen Irans im Jahr 2023 etwa 27,3 Milliarden US-Dollar erreichen würden.
Iran konnte in den letzten Monaten trotz US-Sanktionen, die jeglichen Kauf von Öllieferungen des Landes verbieten, größere Ölmengen an private Käufer in China und andere Märkte liefern.
Experten glauben, dass das Land seine Ölexporte auf über 2 Millionen bpd mehr als verdoppeln könnte, wenn es mit den Weltmächten eine Einigung zur Wiederbelebung des JCPOA erzielt.