Iranische Marine plant Ausweitung der Operationen auf den strategischen Panamakanal
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Teheran (ParsToday) - Der Kommandeur der iranischen Marine, Konteradmiral Shahram Irani, sagte, dass Pläne im Gange seien, die Seestreitkräfte der Islamischen Republik zum strategischen Panamakanal zu entsenden, während iranische Soldaten sich den amerikanischen Küsten näherten.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Jan 12, 2023 12:33 Europe/Berlin
  • Iranische Marine plant Ausweitung der Operationen auf den strategischen Panamakanal

Teheran (ParsToday) - Der Kommandeur der iranischen Marine, Konteradmiral Shahram Irani, sagte, dass Pläne im Gange seien, die Seestreitkräfte der Islamischen Republik zum strategischen Panamakanal zu entsenden, während iranische Soldaten sich den amerikanischen Küsten näherten.

Auf der ersten nationalen Konferenz über maritime Zivilisation in der südöstlichen Hafenstadt Konarak am Mittwoch erklärte Irani, dass iranische Seestreitkräfte bisher an fast allen strategischen Meerengen auf der ganzen Welt eingesetzt wurden, mit Ausnahme von zwei.

Der Oberbefehlshaber wies darauf hin, dass iranische Seestreitkräfte in diesem Jahr in eine dieser verbleibenden Meerengen einlaufen werden, während Pläne für ihre Präsenz im Panamakanal ausgearbeitet werden, der den Atlantik mit dem Pazifik verbindet und Nord- und Südamerika trennt.

Irani unterstrich, dass Iran ein geopolitisches Privileg genieße, da er an das Kaspische Meer, den Persischen Golf und das Omanische Meer grenzt. Er forderte die Nutzung der verfügbaren maritimen Kapazitäten, um die moderne islamisch-iranische Zivilisation zu schaffen.

„Die iranische Geschichte der Seefahrt ist tief in der Zeit verwurzelt und begann lange vor der europäischen. Wir sollten uns bemühen, unsere Position auf diesem Gebiet zurückzuerobern“, sagte der Kommandant der iranischen Marine.

„Meine Kameraden nähern sich den Küsten Amerikas und zeigen Zeichen der [militärischen] Tapferkeit Irans. Iranische Seestreitkräfte wurden vorerst im Pazifischen Ozean stationiert. Obwohl Australien und Frankreich während dieser Missionen einige Drohungen aussprachen und versuchten, die Vorschriften zu missachten, die sie selbst für das vorbeisegeln an ihren Küsten eingeführt hatten, standen die iranischen Streitkräfte solchen Drohungen standhaft gegenüber und reagierten energisch auf sie.

Er erklärte auch, dass die iranische Marine drei Ozean-Kommandozentren eingerichtet habe, die mit der Überwachung der Marineeinsätze im Indischen Ozean, im Pazifischen Ozean und im Atlantik beauftragt seien.

Am 28. November letzten Jahres forderte der Anführer der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, die uneingeschränkte Förderung der Kampffähigkeiten der Marine der Islamischen Republik Iran und betonte die Notwendigkeit, dass die Seestreitkräfte ihre Präsenz in internationalen Gewässern und auf hoher See fortsetzen.

Ayatollah Khamenei, der auch Oberbefehlshaber der iranischen Streitkräfte ist, machte diese Äußerungen bei einem Treffen mit mehreren hochrangigen Befehlshabern der iranischen Marine in der Hauptstadt Teheran.

Das Oberhaupt fügte hinzu: „Die riesigen Kapazitäten des Meeres müssen zu [einem Bestandteil] der öffentlichen Kultur des Landes werden.“

Iranische Militärexperten und Ingenieure haben in den letzten Jahren bemerkenswerte Durchbrüche bei der Herstellung einer breiten Palette einheimischer Ausrüstung erzielt, wodurch die Streitkräfte autark wurden.

Iranische Staatsmänner haben wiederholt betont, dass das Land nicht zögern wird, seine militärischen Fähigkeiten zu stärken, einschließlich seiner Raketenmacht, die ausschließlich der Verteidigung dienen, und dass die Verteidigungsfähigkeiten Irans niemals Gegenstand von Verhandlungen sein werden.