Außenamtssprecher verurteilt „anti-iranische Äußerungen“ des französischen Präsidenten
Teheran (ParsToday/IranPress) - Der Sprecher des Außenministeriums der Islamischen Republik Iran Naser Kanani hat auf die „Wiederholung der nicht konstruktiven Positionen“ des französischen Präsidenten gegenüber dem Iran bei seinem jüngsten Treffen mit dem israelischen Premierminister reagiert.
Kanani, sagte am Freitag als Antwort auf die Behauptungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron: Das Treffen mit dem Premierminister eines Regimes, das die Welt als Manifestation des finsteren Phänomens des organisierten Terrorismus, der Gewalt, der Tötung und Vertreibung unterdrückter Frauen und Kinder in Westasien, einschließlich Palästina, betrachtet, verdient Tadel und Rüge.
Macron kritisiere die friedlichen nuklearen Aktivitäten der Islamischen Republik Iran und vergesse dabei aber offenbar, dass das „zionistische Regime“, das Dutzende von Atomsprengköpfen besitze, keine internationale Überwachung zulasse, mit seiner schwarzen Bilanz von Besatzung und militärischer Aggression die wichtigste Quelle von Bedrohungen für Frieden und Sicherheit regional und international darstelle, sagte der Sprecher weiter.
Die französische Seite sollte die Welt darüber informieren, wie der „zionistische Staatsterrorismus“ nuklear wurde, anstatt künstliche Besorgnis über die friedlichen nuklearen Aktivitäten des Iran zu äußern, die vollständig unter der Aufsicht der Internationalen Atomenergiebehörde stünden, erklärte der Außenministeriums der Islamischen Republik Iran.
Abschließend riet der Sprecher des Außenministeriums den französischen Verantwortungsträgern, die bilateralen Beziehungen nicht weiter zu belasten und durch Korrektur ihres derartigen Kurses zum Grundsatz des gegenseitigen Respekts zurückzukehren.
Bei dem Treffen zwischen dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am Donnerstag im Elysée-Palast fielen antiiranische Äußerungen.
Bei diesem Treffen kritisierte Macron die "schnelle Bewegung" des iranischen Atomprogramms und sagte, dass die Fortsetzung dieses Weges durch den Iran nicht ohne Folgen bleiben werde.
Bei diesem Treffen forderte Netanjahu strenge Sanktionen gegen den Iran und die Aufnahme der iranischen Revolutionsgarden in die Terrorismusliste der Europäischen Union.