Tod von 6 Iranern beim Erdbeben in der Türkei bestätigt
Teheran (ParsToday/ISNA) - Laut offiziellen Statistiken sind bis Freitag (gestern) 38.0044 Menschen in der Türkei und mindestens 3.688 in Syrien infolge des Erdbebens der Stärke 7,8 auf der Richterskala, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf die Katastrophenschutzbehörde Afad.
Es wird erwartet, dass die Zahl der bei diesem schrecklichen Vorfall getöteten Menschen mindestens doppelt so hoch sein wird wie die angegebene Zahl.
Nach der Erdbebenkatastrophe im türkisch-syrischen Grenzgebiet haben Angehörige und Rettungskräfte bis spät in die Nacht nach Verschütteten gesucht. Im Katastrophengebiet herrschen Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Nach Angaben der türkischen Regierung waren in der Türkei etwa 100.000 Helfer im Einsatz. Das Land habe inzwischen Hilfslieferungen von fast 100 Ländern bekommen.
Nach Angaben der Beamten der iranischen Botschaft und des iranischen Konsulats in der Türkei wurden während des jüngsten Erdbebens in der Türkei 6 Iraner als tot bestätigt, 3 von ihnen „Mohammedreza Mirahmadi, Mehdi Saeedavi und Hamed Matroudi“ waren Legionäre des Behindertenteams von Malatya Gemeinde.
Auch Shahreh Najafi, e iranische Studentin, die in Nordzypern studierte und wegen der Ferien zwischen den beiden Semestern in die Türkei gereist war, starb bei dem Erdbeben.
Als Folge dieses Erdbebens starben auch zwei weitere iranische Frauen, eine davon Studentin und die andere Mutter von zwei Kindern.
Laut der türkischen Regierung wurden fast 220.000 Wohnungen in der Erdbebenzone zerstört, stark beschädigt oder seien abrissreif. 1,6 Millionen Menschen sind in Notunterkünften untergebracht und 600.000 Menschen aus der Region evakuiert worden.