Wegen angeblicher Drohnenlieferungen an Russland verhängen USA weitere Sanktionen gegen Iran
Washington (ParsToday/IRNA) - Das US-Handelsministerium hat am Freitag (gestern), am ersten Jahrestag des Kriegs gegen die Ukraine, neue Sanktionen gegen Iran wegen angeblicher Drohnenlieferungen an Russland angekündigt.
Anlässlich des Jahrestages des Krieges in der Ukraine kündigte das US-Handelsministerium vier neue Gesetze an, die darauf abzielen, Exporte in Länder zu begrenzen, die Russland in seinem Krieg gegen die Ukraine unterstützen.
Iran hatte bereits mehrfach Waffenlieferungen an Russland bestritten.
Nach den neuen Gesetzen werden die bestehenden Sanktionen gegen die Öl- und Gasindustrie Russlands und Weißrusslands, die Handels-, Industrie-, Chemie- und Bioindustrie dieser beiden Länder verschärft.
Auch die US-Regierung verhängte am Freitag, dem ersten Jahrestag des russischen Einmarsches in die Ukraine, weitere Sanktionen gegen Moskau.
Mit weiteren Sanktionen, verschärften Exportbestimmungen sowie Zollerhöhungen will die US-amerikanische Regierung Russland den Geldhahn zur Finanzierung seines Kriegs gegen die Ukraine weiter zudrehen. Das neue Maßnahmenpaket beinhaltet Sanktionen gegen mehr als 200 Personen aus Russland, aber auch aus Staaten in Europa, Asien und Nahost, die Russlands Krieg unterstützen sollen.
Biden erhöhte in einer Anordnung auch die Zölle auf mehr als 100 Arten von Metallprodukten, wobei der Schwerpunkt auf Aluminium, Mineralien und russischen Chemieprodukten liegt.
Darüber hinaus hat das US-Handelsministerium Exportbeschränkungen gegen 90 Unternehmen mit Bezug zu Russland angekündigt, darunter auch einige chinesische Unternehmen.
Am 21. Februar 2022 erkannte der russische Präsident Wladimir Putin wegen „Gleichgültigkeit des Westens gegenüber den Sicherheitsbedenken Moskaus“ die Unabhängigkeit der Volksrepubliken Donezk und Luhansk in der Region Donbass an.
Drei Tage später, also am 24. Februar 2022, ordnete der Kreml-Chef eine militärische „Sonderoperation“ in der Ukraine an.