AEOI-Sprecher: Haben alle IAEA-Fragen beantwortet
Teheran (ParsToday/IranPress) - Angaben des Sprechers der Iranischen Atomenergieorganisation (englisch Atomic Energy Organization of Iran, AEOI) zufolge habe Teheran alle von der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) in den Raum gestellten Fragen beantwortet und es gebe keine Fragen, die nicht beantwortet worden seien.
In einem Interview mit dem englischsprachen Sender Press TV sagte Behrouz Kamalvandi: „Unsere Verpflichtungen wurden seit dem Rückzug der USA aus dem umfassenden gemeinsamen Aktionsplan (JCPOA) soweit reduziert, dass wir unsere Verpflichtungen auf der Grundlage von Schutzmaßnahmen erfüllen. Wir hatten Verpflichtungen, die über die Sicherheitsvorkehrungen hinausgingen, und gemäß dem JCPOA mussten wir die Verpflichtungen über die Sicherheitsvorkehrungen hinaus erfüllen.
Aber wir haben die Überwachungskameras abgeschaltet und viele unserer Verpflichtungen reduziert oder eingestellt. Wir haben angekündigt, dass wir unseren Verpflichtungen nicht nachkommen werden, solange die Sanktionen in Kraft sind, sagte der AEOI-Sprecher.
Er sagte: Unsere Aufgabe ist klar und die Aufgabe der Agentur ist auch klar. Die Internationale Atomenergiebehörde kann nicht mehr als ihre eigenen Forderungen verlangen.
Die Agentur könne nicht jeden Tag kommen und sagen, dass sie eine Überprüfung durchführen möchte, sagte Kamalvandi.
Die IAEA habe Pflichten und müsse ihre Kontrollen durchführen. Sie solle unsere Arbeit nicht mit ihren Kontrollen behindern. Wir müssten mit ihnen zusammenarbeiten, was die Sicherheitsvorkehrungen betreffe. Die Statistiken unserer Zusammenarbeit zeigten diese Tatsache gut, fügte der Sprecher hinzu.
Kamalvandi ging dann auf die von manchen Medien aufgestellten Behauptungen über die Anreicherung des Urans von 84 Reinheitsgrad ein und erklärte: Wenn wir mehr anreichern wollen, werden wir das ankündigen und es gibt diesbezüglich kein Problem.
Der AEOI-Sprecher erklärte: Wir haben der Agentur 15 Berichte vorgelegt und angekündigt, dass Iran seine Verpflichtungen vollständig erfüllt hat.
Man sehe keine Logik in den Handlungen der Agentur. Hinter diesen Fällen stünden politische Ziele. Sie hätten darin bestanden, das Gesicht der Islamischen Republik Iran schlecht aussehen zu lassen.