Iranischer Botschafter in Baku ins aserbaidschanische Außenministerium einbestellt
Baku (ParsToday/IRNA) – Aus Protest gegen die angebliche Verletzung ihres Luftraums hat die Republik Aserbaidschan den Botschafter der Islamischen Republik Iran in Baku ins Außenministerium eingestellt.
Das Außenministerium der Republik Aserbaidschan behauptete in einer Erklärung: Dem Botschafter der Islamischen Republik Iran Seyed Abbas Mousavi sei mitgeteilt worden, dass am 11. März 2023 in der Zeit von 09:44 bis 10:26 Uhr ein Militärflugzeug der Islamischen Republik Iran ununterbrochen an der aserbaidschanischen-iranischen Grenze und zwar zwischen Zangilan-Gebiet und Bilehsawar hin-und zurückgeflogen sei.
In dieser Erklärung heißt es: Dieses Flugzeug flog zwischen zwei Ländern in einer Entfernung von 3-5 Kilometern von der Grenze und manchmal auf der Grenze.
Das Außenministerium Aserbaidschans behauptete außerdem: Ein Militärflugzeug, das sich auf diese Weise der Grenze der beiden Länder nähert und die Grenzlinien überfliegt, bedroht die Sicherheit der Zivilluftfahrt und verschlechtert die bilateralen Beziehungen zunehmend.
In dieser Erklärung heißt es: Der Flug eines Militärflugzeugs für mehr als eineinhalb Stunden in der Nähe der befreiten Gebiete ist ein provokatives und unfreundliches Verhalten gegenüber Baku. Wir möchten daran erinnern, dass die iranische Seite im vergangenen Jahr eine groß angelegte Militärübung entlang des Flusses Aras und nahe der Grenze zu Aserbaidschan durchgeführt hat.
Wir verurteilen den Iran aufs Schärfste für solch eine provokative Handlung und fordern die Verantwortlichen der Islamischen Republik auf, eine angemessene Erklärung abzugeben und in Zukunft von solchen konfrontativen Aktionen Abstand zu nehmen.