Irans Außenminister und EU-Außenbeauftragter sprachen abermals über JCPOA
Teheran/Brüssel (ParsToday/IRNA) - Angaben des Außenministers der Islamischen Republik Iran zufolge seien die Beziehungen zwischen Teheran und der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) auf dem richtigen Weg.
In einem Telefongespräch am Donnerstagnachmittag diskutierten Hossein Amir-Abdollahian, Außenminister der Islamischen Republik Iran, und Josep Borrell, der EU-Außenbeauftragte, Verhandlungen zur Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran, Zusammenarbeit zwischen Teheran und IAEA sowie den Ukrainekonflikt.
Amir-Abdollahian sagte in diesem Telefongespräch über die Ukraine: Wir haben die Wurzel der aktuellen Situation in der Ukraine und Irans Standpunkt gegenüber diesem Krieg besprochen.
Bei seiner bevorstehenden Reise nach Moskau werde er sich weiter für eine politische Lösung des Ukrainekriegs einsetzen, unterstrich der Außenminister der Islamischen Republik Iran und sagte dazu weiter: Anstatt unbegründete Anschuldigungen gegen den Iran zu wiederholen, sollte der Westen die Ukraine ermutigen, beim offiziellen Treffen der politischen und militärischen Delegationen der beiden Länder dokumentarische Beweise vorzulegen und den offiziellen Dialog durch unbegründete und wiederholte Anschuldigungen zu ersetzen; Teheran habe sich stets für Frieden eingesetzt und nicht für den Krieg, betonte er.
Hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen Teheran und der IAEA sagte Amir-Abdollahian: Die Beziehungen zwischen Teheran und der Agentur seien auf einem guten Weg.
Josep Borrell betonte in diesem Gespräch auch seine Bemühungen als Koordinator, die Wiener Gespräche zusammenzufassen sowie praktische Initiative, die Gespräche zum Abschluss zu bringen.
Dabei habe er auch Außenminister Amir-Abdollahian erklärt, Teheran solle IAEA-Beschlüsse umsetzen, sagte Borrell.