Außenminister: Irans dynamische Diplomatie und ausgewogene Außenpolitik auf dem richtigen Weg
Teheran - Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian sagte, Teheran bewege sich angesichts der jüngsten Durchbrüche in der iranischen Außenpolitik „auf dem richtigen Weg“, um einen „ausgewogenen“ und „dynamischen“ außenpolitischen Ansatz zu verwirklichen.
In einem Beitrag auf seinem Twitter-Account sagte Amir-Abdollahian am Montag, er habe kürzlich mit Spitzendiplomaten aus mehreren Ländern gesprochen und werde bald Gespräche mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Moskau führen.
„In den letzten Tagen habe ich mich mit den Außenministern von Österreich, Australien, Oman, Katar, Kuwait, der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, der Schweiz, Pakistan, Malaysia, Saudi-Arabien, Libyen und Syrien ausgetauscht“, schrieb er.
„Ich werde mich bald mit dem russischen Außenminister in Moskau treffen. Die Umsetzung der ausgewogenen Außenpolitik und der dynamischen Diplomatie der Regierung ist auf dem richtigen Weg.“
Am Sonntag führte Amir-Abdollahian ein Telefongespräch mit seinem saudischen Amtskollegen Prinz Faisal bin Farhan Al Saud. Es war das zweite Telefonat zwischen den beiden Spitzendiplomaten in weniger als einer Woche.
Während des Anrufs besprachen die beiden Seiten den neuesten Stand eines kürzlich geschlossenen Abkommens zwischen Teheran und Riad zur Wiederbelebung der Beziehungen sowie ein gemeinsames bilaterales Treffen während des laufenden muslimischen heiligen Monats Ramadan.
Sie sprachen auch über den konstruktiven Weg der Beziehungen zwischen Iran und Saudi-Arabien.
Anfang dieses Monats einigten sich Iran und Saudi-Arabien darauf, ihre diplomatischen Beziehungen wieder aufzunehmen und ihre Botschaften und diplomatischen Vertretungen nach sieben Jahren der Entfremdung wieder zu eröffnen. China vermittelte die Annäherung zwischen den beiden Mächten in Westasien.
In einer gemeinsamen Erklärung betonten Teheran und Riad die Notwendigkeit, die nationale Souveränität des jeweils anderen zu respektieren und sich nicht in ihre inneren Angelegenheiten einzumischen.
Sie kamen überein, ein im April 2001 unterzeichnetes Sicherheitskooperationsabkommen und ein weiteres im Mai 1998 geschlossenes Abkommen umzusetzen, um die wirtschaftliche, kommerzielle, investive, technische, wissenschaftliche, kulturelle und sportliche Zusammenarbeit zu fördern.