Iran: Israelische Verbrechen gegen Palästinenser verstoßen gegen alle Normen internationalen Rechts
Teheran (Press TV/ParsToday) - Iran sagt, dass die Verbrechen des zionistisch-israelischen Regimes gegen die Palästinenser gegen alle Normen internationalen Rechtes verstoßen, und fordert dringende globale Maßnahmen, um das verbrecherische Vorgehen dieses Regimes zu stoppen.
Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian wandte sich am Dienstag in einer Botschaft an den UN-Generalsekretär, den Vorsitzenden der Organisation für islamische Zusammenarbeit, OIC, sowie an die Außenminister der islamischen Länder.
Er kritisierte „das verbrecherische Vorgehen des zionistischen Regimes gegen das palästinensische Volk, einschließlich der Attentate, Morde, Verhaftungen und Zerstörungen palästinensischen Eigentums“, und fügte hinzu, Teheran betrachte dieses Vorgehen „als gegen die Grundsätze und Standards des internationalen Rechts und der Menschenrechte". Er betonte Iran verurteile diese gewalttätige und barbarische Vorgehensweise des israelischen Regimes gegen das palästinensische Volk, das man seiner ureigenen Rechte beraube, einschließlich des Rechts auf Leben, des Rechts auf Selbstbestimmung, des Rechts auf Lebensunterhalt und des Rechts auf Arbeit."
Er stellte weiter fest, dass diese Verbrechen „klare Beispiele für grobe Menschenrechtsverletzungen und rassistische Politik sind“.
Amir-Abdollahian verurteilte das Schweigen und die Untätigkeit der internationalen Gemeinschaft bezüglich der Verletzung der Rechte der Palästinenser durch das zionistisch-israelische Regime, und forderte sofortige Maßnahmen gegen diese Verletzungen und ein Ende der täglichen israelischen Verbrechen gegen die Palästinenser.
Der iranische Außenminister betonte die Notwendigkeit eines sofortigen und wirksamen Handelns der internationalen Gemeinschaft und der islamischen Regierungen, „um die unterdrückten Menschen in Palästina zu unterstützen, die täglichen Verbrechen der Zionisten zu stoppen und auch die aktuelle Situation in Palästina dringend bei den Vereinten Nationen, der Organisation für Islamische Zusammenarbeit und anderen verantwortlichen internationalen Institutionen zu erörtern.“
Er forderte außerdem das Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge und die Festlegung des zukünftigen politischen Systems für Palästina durch ein Referendum.
Diese Äußerungen wurden vor dem Internationalen Al-Quds-Tag am kommenden Freitag gemacht.
Der Internationale Al-Quds-Tag wurde von Imam Khomeini, dem verstorbenen Gründer der Islamischen Republik Iran, ausgerufen. Er wird jährlich am letzten Freitag des heiligen Fastenmonats Ramadan auf der ganzen Welt begangen. In diesem Jahr fällt die Veranstaltung auf den 14.April.
In der vergangenen Woche haben schwer bewaffnete israelische Militärs zweimal die Al-Aqsa-Moschee in Al-Quds (Jerusalem) überfallen wobei sie Dutzende Palästinenser verletzten und Hunderte verhafteten, die an der drittheiligsten Stätte des Islam beteten.
Die Aufnahmen von den Überfällen zeigen, wie die palästinensischen Gläubigen mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden liegen und ihre Beine und Arme hinter dem Rücken gefesselt sind, und andere, die mit gefesselten Händen in Fahrzeuge abgeführt wurden.
Der Gewalt durch die zionistischen Militärs in der Al-Aqsa-Moschee während des heiligen Fastenmonats Ramadan, folgten israelische Luftangriffe auf Syrien, den Libanon und den Gazastreifen, während palästinensische Widerstandsgruppen Raketen auf die besetzten Gebiete abschossen.