Iran verurteilt scharf Schändung des heiligen Korans in Dänemark
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Teheran (ParsToday/IranPress) - Der Sprecher des Außenministeriums der Islamischen Republik Iran hat die erneute Entweihung des heiligen Koran in Dänemark scharf verurteilt.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Apr 16, 2023 14:26 Europe/Berlin
  • Iran verurteilt scharf Schändung des heiligen Korans in Dänemark

Teheran (ParsToday/IranPress) - Der Sprecher des Außenministeriums der Islamischen Republik Iran hat die erneute Entweihung des heiligen Koran in Dänemark scharf verurteilt.

Nasser Kanani, der Sprecher des Außenministeriums der Islamischen Republik Iran,  sagte am Samstag: Diese offensive Aktion einer extremistischen Gruppe im heiligen Monat Ramadan – dem Monat der Offenbarung des Korans – ist ein Affront gegen die himmlische und leuchtende Religion des Islam und eine klare Beleidigung für alle Muslime auf der Welt.

Er stellte klar: Diese  provokative Aktion am Freitag, während die freien Menschen der Welt die Befreiung des Heiligen Al-Quds (Jerusalem)  aus der Besatzung  des „zionistischen kriminellen und aufrührerischen“ Regimes forderten, sei es die lächerlichste Art, die  Behauptung aufzustellen, dass es im  Westen  Meinungsfreiheit gäbe.

Der Sprecher des Auswärtigen Amtes erinnerte daran, dass die freie Beleidigung heiliger Dinge von Muslimen die andere Seite von Extremismus und Takfiri-Gewalt sei, die   gleichermaßen verurteilt werden müsse und einer abschreckenden globalen Antwort würdig sei.

Kanani forderte die dänische Regierung auf, entschiedene Maßnahmen zu ergreifen, um die Wiederholung solcher hasserfüllter Taten zu verhindern.

Am 23. März schändeten   Extremisten in Kopenhagen den Heiligen Koran.

Am 27. Januar zündete ein Extremist vor einer Moschee in der Nähe der türkischen Botschaft in Kopenhagen den Koran an. Am 21. Januar ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in der schwedischen Hauptstadt Stockholm.

Diese Aktionen lösten   in den  islamischen Ländern und bei den  Muslimen in aller  Welt Wut aus. Die Demonstranten forderten die schwedische und die dänische Regierung auf, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Wiederholung solcher Aktionen zu verhindern. Aber anscheinend werden diese Forderungen ignoriert.