Raisi fordert Europa auf, Unterbringung terroristischer Gruppen einzustellen
Teheran/Brüssel - Der iranische Präsident Ebrahim Raisi hat die Notwendigkeit von Bemühungen zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen der Islamischen Republik und Belgien in verschiedenen Bereichen der Landwirtschaft, Technologie und Industrie betont.
Raisi äußerte sich am Donnerstagabend während eines Telefongesprächs mit dem belgischen Premierminister Alexander De Croo.
Während des Telefongesprächs besprachen die beiden Seiten den jüngsten Stand der justiziellen Interaktionen und Zusammenarbeit zwischen Teheran und Brüssel sowie Möglichkeiten zur Beschleunigung der Umsetzung bilateraler Abkommen.
Der iranische Präsident wies auf die 130 Jahre alten historischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern hin und unterstrich die Notwendigkeit einer Verstärkung der gegenseitigen Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen von Wissenschaft und Technologie, Industrie und Landwirtschaft.
Raisi forderte auch die europäischen Regierungen auf, die Unterstützung und Unterbringung terroristischer und separatistischer Gruppen in ihren jeweiligen Ländern einzustellen.
De Croo seinerseits drückte seine Zufriedenheit mit den zwischen den beiden Staaten erzielten Vereinbarungen aus und betonte die Entwicklung gegenseitiger Beziehungen in verschiedenen Bereichen.
Am Montag hofften der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian und seine belgische Amtskollegin Hadja Lahbib in einem Telefongespräch auf den Ausbau der Beziehungen zwischen den beiden Ländern.
Die beiden hochrangigen Diplomaten besprachen in dem Telefonat Fragen von beiderseitigem Interesse.
Sie äußerten sich auch optimistisch, dass sich die bilateralen Beziehungen zwischen Teheran und Brüssel im Lichte gemeinsamer Bemühungen und Zusammenarbeit entwickeln würden.
Amir-Abdollahian und Lahbib sprachen auch über den neuesten Stand der konsularischen Zusammenarbeit zwischen Iran und Belgien.