Iran drängt auf Ausbau wirtschaftlicher und kommerzieller Beziehungen zu Kasachstan
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Teheran - Der iranische Präsident Ebrahim Raisi würdigte die derzeitigen Fortschritte, die in den bilateralen Beziehungen zu Kasachstan erzielt wurden, drängte jedoch auf einen weiteren Ausbau der Beziehungen, insbesondere im Wirtschafts- und Handelsbereich.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Apr 27, 2023 13:00 Europe/Berlin
  • Iran drängt auf Ausbau wirtschaftlicher und kommerzieller Beziehungen zu Kasachstan

Teheran - Der iranische Präsident Ebrahim Raisi würdigte die derzeitigen Fortschritte, die in den bilateralen Beziehungen zu Kasachstan erzielt wurden, drängte jedoch auf einen weiteren Ausbau der Beziehungen, insbesondere im Wirtschafts- und Handelsbereich.

Der Präsident machte die Bemerkungen während eines Treffens mit Kasachstans besuchendem Ministerpräsidenten Alikhan Smailov am Mittwoch in der Hauptstadt Teheran. Er bezeichnete Kasachstan als eines der einflussreichsten Länder in der Region Eurasien und räumte ein, dass es im vergangenen Jahr ein „bemerkenswertes“ Wachstum im Bereich des bilateralen Handels gegeben habe.

„Allerdings ist dieses Niveau der Beziehungen nicht proportional zu den Kapazitäten der beiden Länder, und die Bemühungen um seine [weitere] Verbesserung müssen verdoppelt werden“, bemerkte Raisi.

Der iranische Amtsträger betonte auch die Notwendigkeit von „Investitionen in Transitinfrastrukturen von Zentralasien zum Persischen Golf“, „Entwicklung des Transportwesens zur Erleichterung der bilateralen Handelskooperation“, der „verstärkten Zusammenarbeit im Bereich der Landwirtschaft“ und der „Anwendung innovativer Mechanismen im Geld- und Bankenbereich."

Raisi forderte unterdessen, der Entwicklung der „kulturellen und zivilisatorischen“ Beziehungen zwischen Iran und Kasachstan weitere Aufmerksamkeit zu widmen, und erklärte, dass die Einrichtung eines gemeinsamen Kulturausschusses für die Verwirklichung des Ziels notwendig sei.

Der kasachische Amtsträger seinerseits drückte das Interesse seines Landes an der Entwicklung und Vertiefung seiner Beziehungen zur Islamischen Republik aus und räumte ebenfalls ein, dass das derzeitige Niveau der Beziehungen den vorhandenen Kapazitäten nicht angemessen entspreche.

„Der Umfang der Beziehungen der Länder steht in keinem Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten“, sagte er und kündigte an, dass deshalb eine „Roadmap“ für den Ausbau der künftigen bilateralen Zusammenarbeit erarbeitet worden sei.

Smailov drückte auch die Hoffnung aus, dass die Beschleunigung der Umsetzung bestehender Abkommen zwischen Teheran und Astana zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Ländern führen und im Gegenzug „greifbare“ Erfolge für die beiden Nationen mit sich bringen würde.