Iran kritisiert EU-Schweigen gegenüber Tötung der Grenzschützer
Teheran (ParsToday/PressTV) - Iran hat das Schweigen der selbsternannten Menschenrechtsaktivisten und europäischen Botschafter gegenüber einem Terroranschlag im Südosten Irans kritisiert, bei dem fünf Grenzschützer getötet wurden.
„Warum reagieren nicht die selbsternannten Verfechter der Menschenrechte und diejenigen, die behaupten, gegen den Terrorismus zu kämpfen, auf den Terroranschlag“, schrieb der Sprecher des iranischen Außenministeriums Nasser Kanani am Montag auf Twitter.
Er kritisierte auch die europäischen Botschafter in Teheran dafür, dass sie keine „einheitliche Botschaft“ bezüglich des Märtyrertodes der iranischen Grenzwächter gesendet haben.
به روح آسمانی ۵ جوان #شهید_وطن، فدائیان امنیت مردم و مدافعان مرزهای میهن ادای احترام میکنم. #ایران سالهاست که با فداکاری سرداران و سربازان میهن، با تروریسم و قاچاق مواد مخدر در نبرد است.چرا از مدعیان #حقوق_بشر و مبارزه با تروریسم و"پیام متحد" سفرای اروپایی در تهران خبری نیست؟! pic.twitter.com/QEk7H80Myi
— Nasser Kanaani (@IRIMFA_SPOX) May 22, 2023
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums betonte, dass die Islamische Republik dank der Opferbereitschaft ihrer Generäle und Soldaten seit Jahren den Terrorismus und Drogenhandel bekämpfe.
In einer Erklärung am Sonntag sagte Kanani diesbezüglich, der „feige Terrorakt“ untergrabe die Sicherheit und Interessen Irans und Pakistans und forderte Islamabad auf, bilaterale Anti-Terror-Abkommen einzuhalten, um die Sicherheit an der Grenze zu erhöhen.
Lokalen Medienberichten zufolge wurde der Angriff von „einer Terrorgruppe durchgeführt, die die Grenze des Landes infiltrieren wollte“, aber „nach der Konfrontation auf die andere Seite der Grenze floh“.
Fünf iranische Grenzschützer wurden am späten Samstagabend bei Zusammenstößen mit bewaffneten Terroristen in der Provinz Sistan und Belutschistan getötet.