Iranischer Außenminister lobt Standhaftigkeit eines Diplomaten während seiner Inhaftierung in Belgien
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Teheran (ParsToday/Press TV) - Der iranische Außenminister hat die Standhaftigkeit und Entschlossenheit eines iranischen Diplomaten gelobt, der kürzlich freigelassen wurde, nachdem er wegen falscher „terroristischer“ Anschuldigungen etwa fünf Jahre in belgischen und deutschen Gefängnissen verbracht hatte.
(last modified 2026-03-08T14:03:29+00:00 )
Jun 11, 2023 12:20 Europe/Berlin
  • Iranischer Außenminister lobt Standhaftigkeit eines Diplomaten während seiner Inhaftierung in Belgien

Teheran (ParsToday/Press TV) - Der iranische Außenminister hat die Standhaftigkeit und Entschlossenheit eines iranischen Diplomaten gelobt, der kürzlich freigelassen wurde, nachdem er wegen falscher „terroristischer“ Anschuldigungen etwa fünf Jahre in belgischen und deutschen Gefängnissen verbracht hatte.

Hossein Amir-Abdollahian machte diese Bemerkungen während eines Treffens am Samstag im iranischen Außenministerium mit Assadollah Assadi, der vor wenigen Tagen nach Jahren „illegaler Inhaftierung“ nach Hause zurückkehrte.

Im Gespräch mit Assadi begrüßte Amir-Abdollahian seine Rückkehr ins Land „erhobenen Hauptes“ und lobte gleichzeitig seine Beharrlichkeit, Geduld und sein würdevolles Verhalten während seiner „illegalen Inhaftierung.“

„Nach der rechtswidrigen Inhaftierung und der Erhebung unbegründeter Anschuldigungen gegen die Diplomaten unseres Landes und der eklatanten Verletzung der Wiener Konvention haben die Regierung und die Justiz der Islamischen Republik Iran alles in ihrer Macht Stehende getan und logische Haltungen und Schritte ergriffen. Glücklicherweise sehen wir heute, dass diese Bemühungen fruchtbar waren, und [wir] sind Zeugen Ihrer Präsenz im Land“, sagte der iranische Außenminister.

Assadi seinerseits berichtete kurz über seine Inhaftierung zunächst in Deutschland und dann in Belgien und dankte dann den iranischen Regierungsverantwortlichen für ihre sorgfältigen und Bemühungen, die zur seiner Freiheit führten.

Im Juni 2018 teilten belgische Behörden mit, die Polizei des Landes habe ein Auto mit handgebasteltem Sprengstoff sichergestellt und behauptet, der iranische Diplomat habe das Material an zwei Personen in Belgien übergeben. Ihm wurde vorgeworfen, einen Angriff auf die Terrororganisation Mujahedin-e-Khalq (MKO) geplant zu haben, eine Behauptung, die von den iranischen Behörden entschieden zurückgewiesen wurde.

Ein belgisches Gericht verurteilte daraufhin den Diplomaten zu 20 Jahren Gefängnis.

Anfang des Jahres wurde eine Vereinbarung durch Vermittlung Omans zur Freilassung Assadis nach Verhandlungen zwischen Amir-Abdollahian und seinem belgischen Amtskollegen getroffen.