Amir-Abdollahian: Israel gefährdet regionale Sicherheit
Colombo (Press TV/ParsToday) - Der langwierige Krieg des israelischen Regimes gegen den belagerten Gazastreifen hat laut dem iranischen Außenminister Hossein Amir-Abdollahian die regionale Sicherheit ernsthaft gefährdet.
Er sagte am Dienstag auf einer Pressekonferenz in der srilankischen Hauptstadt Colombo, dass Iran jede Maßnahme auf regionaler und internationaler Ebene unterstütze, die darauf abziele, das israelische Regime zur Beendigung seiner blutigen Feindseligkeiten zu zwingen.
Außenminister Amir-Abdollahian äußerte die Hoffnung, dass die kürzlich von der Afrikanischen Union, AU, eingenommene Haltung zur Verurteilung des israelischen Regimes und zur Unterstützung der Palästinenser auch von weiteren regionalen und internationalen Gremien eingenommen werde.
Der iranische Außenminister ist am späten Montag zu einem offiziellen Besuch auf der Insel im Indischen Ozean in Colombo eingetroffen.
Er führte am Dienstag Gespräche mit Sri Lankas Premierminister Dinesh Gunawardena, Außenminister Ali Sabry und Präsident Ranil Wickremesinghe. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem Amtskollegen Sabry gratulierte der iranische Außenminister der Regierung und Bevölkerung Sri Lankas anlässlich des Nationalen Unabhängigkeitstages dieses Landes am 4. Februar und erklärte, Teheran und Colombo hätten vereinbart, die Kooperationsbeziehungen unter anderem in den Bereichen Wirtschaft und Handel auszubauen.
Er fügte hinzu, dass in Sri Lanka bald ein von iranischen Unternehmen entworfenes und gebautes 100-Megawatt-Kraftwerk eröffnet werde. Amir-Abdollahian zufolge werde der iranische Staatspräsident Ebrahim Raisi Sri Lanka in naher Zukunft auf offizielle Einladung einen Besuch abstatten.
Amir-Abdollahian hob außerdem hervor, Sri Lanka habe sich zu einem wichtigen Touristenziel für iranische Besucher entwickelt, im Jahr 2023 hätten etwa 120.000 iranische Touristen das Land besucht.
„Wir freuen uns, dass die beiden Länder in internationalen Organisationen und Gemeinschaften eng zusammenarbeiten und ihre Positionen gegenseitig unterstützen“, so der iranische Außenminister.