Nov 05, 2016 09:32 CET

In den letzten wenigen Tagen vor der Präsidentschaftswahl in den USA holt der republikanische Kandidat Trump weiter auf.

Er liegt jetzt noch 2,6% hinter der demokratischen Kandidatin Clinton, bei einer Fehlermarge von +/- 4%. Die Chancenrechnung der New York Times rechnet, wegen der unterschiedlichen Verfahrensweisen zur Zurechnung von Stimmenanteilen in den USA für Clinton 85% Chance auf den Wahlsieg, für Trump 15%. Soweit die offiziellen Verlautbarungen. Hinter den Kulissen jedoch tobt eine Schlacht der Machtkartelle aus Finanzen und Industrie. Sie bestimmen die US-Politik, die Kandidaten können da wenig tun. Zusätzlich zur strategischen Auswahl rechtlich vorbelasteter und damit erpressbarer Spitzenkandidaten kommt die Tatsache, dass mindestens 80% der Stimmen nicht auf Papier, sondern an frei programmierbaren Computern abgegeben werden, die nicht nur Hackern offenstehen, sondern nach Angaben von Bürgerrechtler-Organisationen in den USA in 26 Bundesstaaten auch mit der Software „GEMs“ bestückt sind, mit der jedes gewünschte Ergebnis binnen fünf Minuten so skalierbar ist, dass es echt aussieht und die Fälschung nicht auffällt. Je knapper ein Ergebnis, desto leichter und unauffälliger manipulierbar. Sollte man als US-Bürger unter diesen Umständen überhaupt an der Wahl teilnehmen? 

Mit dem Politiker, Publizisten und Berater Christoph Hörstel sprach Syed-Hedayatollah Schahrokny.