Israels historische Niederlage gegen Iran nach zwei Jahrzehnten der Planung
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Israels historische Niederlage gegen Iran nach zwei Jahrzehnten der Planung
ParsToday- Amerikanische und israelische Quellen haben bestätigt, dass das zionistische Regime seit zwanzig Jahren einen Angriff auf Iran geplant hatte, sich letztendlich jedoch aus dem Krieg zurückzog, ohne die geplanten Ziele erreicht zu haben.
Am 16. Oktober 2024 veröffentlichte die israelische Zeitung The Jerusalem Post einen Bericht mit dem Titel „Israels 20-jähriger geheimer Plan für einen Angriff auf Iran“. Darin wurde enthüllt, dass das Regime über zwei Jahrzehnte hinweg Milliarden von Dollar in die Entwicklung verschiedener Spezialmunition investiert hat, darunter Langstreckenraketen und bunkerbrechende Bomben. Hauptziel dieses Projekts war ein möglicher Angriff auf die iranischen Atomanlagen. Laut ParsToday unter Berufung die Nachrichtenagentur Fars befinden sich diese Anlagen tief unter der Erde und in unmittelbarer Nähe der iranischen Raketenbasen. Aufgrund dieses Merkmals war die israelische Armee gezwungen, sich zwanzig Jahre lang auf einen solchen Angriff vorzubereiten.
Ende der 2000er-Jahre stellte die israelische Rüstungsindustrie zwei Langstreckenraketen vor, die von Kampfflugzeugen aus gestartet werden können. Obwohl keine Angaben zur Reichweite der Raketen veröffentlicht wurden, deutete ihre Konstruktion darauf hin, dass sie für Angriffe jenseits der Reichweite der iranischen Luftabwehrsysteme ausgelegt waren. Die ursprünglich für den Einsatz gegen Boden-Boden-Ziele konzipierten Rampage-Raketen wurden laut der The Jerusalem Post später für den Einsatz von F-15-, F-16- und F-35-Kampfflugzeugen umgerüstet.
Mit dem Ausbruch des 12-tägigen Krieges am 13. Juni 2025 berichtete die amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press, dass Israels Angriff auf Iran jahrelang vorbereitet worden war.
Am 25. Juni desselben Jahres veröffentlichte die israelische Zeitung Haaretz einen Bericht mit dem Titel „Israels entscheidendes Versagen im Krieg gegen Iran“, in dem bestätigt wurde, dass das zionistische Regime diese Operation über zwei Jahrzehnte sorgfältig geplant hatte.
Die Online-Zeitung The Times of Israel zitierte den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu mit den Worten, das Hauptziel der Operation sei die Zerstörung der beiden objektiven Bedrohungen durch Iran: dessen Atomprogramm und ballistische Raketen. Er betonte, Israel werde schrittweise vorgehen, um diese Ziele zu erreichen, und den Krieg nicht vor deren Erreichung beenden.
Netanjahu gab zudem offen zu, dass das Hauptprojekt Israels die „Libyisierung Irans“ sei – ein Plan, der die Zerstörung lebenswichtiger Infrastruktur, den Sturz der Regierung und die Spaltung des Landes vorsehe. In diesem Zusammenhang forderte die Zeitung The Jerusalem Post den US-Präsidenten dazu auf, die Unterstützung terroristischer und separatistischer Gruppen auf die Tagesordnung zu setzen.
Nach Kriegsende wurde jedoch deutlich, dass Israel keines seiner Ziele erreicht hatte. Über die vollständige Zerstörung des iranischen Atomprogramms wurde lediglich spekuliert, bis dem Pentagon ein US-Geheimdienstbericht vorgelegt wurde. Der amerikanische Verteidigungsnachrichtendienst Defense Intelligence Agency (DIA) gab bekannt, dass die iranischen Atomaktivitäten nur um drei bis sechs Monate verzögert worden seien. Laut Reuters betonten informierte US-Quellen, dass Iran über Tunnel verfüge, die selbst 15 Tonnen schwere GBU-57-Bunkerbrecherbomben nicht durchdringen könnten.
Schließlich veröffentlichte die US-Zeitung The New York Times einen Bericht, der bestätigte, dass geheime Erkenntnisse zeigten, dass der US-Angriff lediglich die Eingänge zu den iranischen Atomanlagen blockiert hatte; die unterirdischen Gebäude selbst waren unversehrt geblieben.