Revolutionsführer warnt USA vor regionalem Krieg
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Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei
ParsToday- Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei sagte bei einem Treffen mit Tausenden von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten in Iran: „Das iranische Volk hat die jüngsten amerikanisch-zionistische Verschwörung wie in der Vergangenheit vereitelt, und auch in Zukunft wird es jedes Ereignis zu Ende bringen.“
Am Sonntag, dem ersten Tag der gesegneten Fadschr-Deckade, bezeichnete der Revolutionsführer den 12. Bahman (nach dem iranischen Sonnenkalender) als einen außergewöhnlichen und geschichtsträchtigen Tag. Er sprach von der Wandlung des „individuellen, autoritären, antireligiösen und abhängigen“ Pahlavi-Regimes zu einer „Volksregierung, die auf der Religion basiert und sich dem Machtmissbrauch arroganter Mächte entgegenstellt“ und sah den US-Versuch, Iran zu vereinnahmen, sowie den Widerstand des gerechten Volkes gegen diese Gier als Hauptursache der 47-jährigen Konfrontation zwischen Iran und den USA.
Mit Blick auf die jüngsten Äußerungen der Amerikaner über Iran fügte Ayatollah Khamenei hinzu: „Früher sagten sie: ‚Alle Optionen liegen auf dem Tisch‘, um das iranische Volk einzuschüchtern, und natürlich sollten sie wissen, wenn sie einen Krieg vom Zaun brechen, wird es dieses Mal ein regionaler Krieg sein.“
Der Revolutionsführer betrachtete die Rückgabe Irans an seine Besitzer – also das Volk – und die Abschaffung des amerikanischen Einflusses auf Iran als eines der Merkmale der Islamischen Republik und sagte: „Dieses Merkmal verärgerte die USA und von diesem Tag an führte es zu Feindseligkeit gegenüber dem Volk und dem System.“
Ayatollah Khamenei erinnerte an Irans Fortschritte in verschiedenen Bereichen und fügte hinzu: „Wer hätte geglaubt, dass das iranische Volk eines Tages so weit kommen würde, dass die Amerikaner ihre Waffen kopieren würden? All dies war das Ergebnis des Selbstvertrauens, der Hoffnung und des Ehrgeizes, die Imam Khomeini (r.a.) als „Ausdruck von Hoffnung und Selbstvertrauen“ schuf und die Menschen zum Streben und Handeln motivierte.“
In einem anderen Teil seiner Rede betonte der Revolutionsführer den amerikanischen und zionistischen Charakter der „Unruhen vom 8. und 9. Januar“ und beschrieb die Randalierer als eine Mischung aus „Anführern“ und „Fußsoldaten“. Ayatollah Khamenei fügte hinzu: „Die Anführer, von denen viele verhaftet wurden, wie sie gestanden haben, erhielten Geld für ihre Taten und wurden darin geschult, wie man Zentren angreift und Jugendliche versammelt und mobilisiert; aber andere Randalierer waren emotionale Jugendliche, mit denen wir kein Problem haben.“
Der Revolutionsführer bezeichnete die Äußerungen des US-Präsidenten als klares Zeichen für den amerikanischen und zionistischen Charakter der jüngsten Unruhen und sagte, er habe den Randalierern, die er als das iranische Volk bezeichnete, ausdrücklich gesagt: „Ich komme auch!“ Natürlich seien diese wenigen Tausend Randalierer in ihren Augen das iranische Volk, aber die Millionen von Menschen, die sich am 12. Januar im ganzen Land versammelten, seien nicht das iranische Volk.
Ayatollah Khamenei erklärte: „Diese Feindseligkeiten werden so lange andauern, bis die iranische Nation mit ihrer Stabilität, ihrer Beharrlichkeit und ihrer vollständigen Kontrolle über die Angelegenheiten den Feind zur Verzweiflung bringt, und diesen Punkt werden wir erreichen.“
Bei der Beschreibung der Merkmale der jüngsten amerikanischen Unruhen betrachtete der Revolutionsführer als erstes Merkmal, dass sich die Randalierer hinter den Protesten auf den Märkten versteckten, und sagte: „Die Randalierer, wie Kriminelle, die Frauen und Kinder als Schutzschilde benutzen, wenn sie Städte angreifen, versteckten sich hinter den Marktleuten, die logisch und korrekt sprachen, um nicht erkannt zu werden.“
Ayatollah Khamenei fügte hinzu: „Intelligente Marktleute haben natürlich, nachdem sie die Aktionen der Randalierer beobachtet hatten, wie zum Beispiel Angriffe auf Polizeistationen, sich von ihnen distanziert, anstatt sich ruhig auf den Straßen zu bewegen.“
Als zweites Merkmal der jüngsten Unruhen bezeichnete der Revolutionsführer deren putschartigen Charakter und sagte: „Dieser Aufstand ähnelte, wie einige in der Welt bereits festgestellt haben, einem Putsch; natürlich wurde er niedergeschlagen, aber die Zerstörung sensibler und effektiver Zentren der Landesverwaltung durch Angriffe auf die Polizei, IRGC-Zentren, einige Regierungszentren und Banken sowie Angriffe auf Moscheen und den Koran beweist diese Realität.“
Ayatollah Khamenei nannte die Planung von Aufruhr im Ausland und die Steuerung der inländischen Führung unter Verwendung verschiedener Mittel, wie etwa Satelliteninformationen, als weiteres Merkmal der Unruhen im Januar und merkte an: „Nach vorliegenden Informationen hat ein einflussreiches amerikanisches Element in der Regierung seinem iranischen Gegenüber mitgeteilt, dass die Geheimdienste CIA und Mossad alle ihre Ressourcen in dieser Angelegenheit eingesetzt haben.“
Als letztes Merkmal der jüngsten Unruhen nannte der Revolutionsführer die an den IS erinnernde Gewalt.Mit Hinweis auf das Eingeständnis des amtierenden US-Präsidenten während seines ersten Wahlkampfs, die US-Regierung sei an der Entstehung des IS beteiligt gewesen, sagte Ayatollah Khamenei: „Bei den jüngsten Unruhen haben die Amerikaner den IS geschaffen. Der IS setzte Gewalt ein, um Menschen aufgrund des Vorwurfs des Atheismus zu töten, und diese Leute setzten dieselbe Gewalt ein, um Menschen aufgrund ihrer Religion zu töten. Mit grausamer und rücksichtsloser Brutalität verbrannten sie Menschen bei lebendigem Leibe und enthaupteten sie.“