Hisbollah-Generalsekretär: Israel wird seine Ziele auf dem Schlachtfeld niemals erreichen
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Generalsekretär der libanesischen Hisbollah-Bewegung Scheich Naim Qassem
ParsToday – Der Generalsekretär der libanesischen Hisbollah-Bewegung erklärte mit Blick auf das „Scheitern des israelischen Projekts“, dass Israel seine Ziele auf dem Schlachtfeld niemals verwirklichen könne.
Wie ParsToday unter Berufung auf IRNA berichtet, sagte Scheich Naim Qassem während einer Aschura-Zeremonie: „Wir befinden uns in einer neuen Phase der Geschichte des Libanon, des Widerstands, der Armee und des Volkes. Diese Phase ist die Phase des Scheiterns des israelischen Projekts.“
Er betonte, dass der einzige Weg zur Befreiung des libanesischen Territoriums sowie zur Wahrung von Unabhängigkeit und Souveränität im Widerstand gegen die Besatzung liege. Armee, Volk, Widerstand und alle gesellschaftlichen Kräfte müssten dabei gemeinsam handeln.
Mit Blick auf die enge Zusammenarbeit zwischen den USA und Israel erklärte Qassem: „Es ist deutlich geworden, dass zwischen den Vereinigten Staaten und Israel vollständige Übereinstimmung besteht. Amerika ist kein Garant. Für uns gibt es keinen Garanten außer unserer eigenen Stärke. Unsere Stärke ist der Widerstand, der auf Glauben, Entschlossenheit und Fähigkeiten beruht. Wir haben 15 Monate Geduld gezeigt. Diese Geduld war ein wesentlicher Bestandteil des Kampfes. Verwechselt Geduld nicht mit Rückzug.“
Weiter sagte er: „Mit der Unterstützung Irans sind wir in diesen Krieg gegangen und konnten unsere Fähigkeiten ausbauen. Wir danken Iran und sagen: Iran gehört zu den ehrenhaftesten Nationen der Welt.“
Qassem erklärte, der aktuelle Waffenstillstand müsse letztlich zum vollständigen Rückzug Israels aus dem Libanon führen. Dieser Rückzug habe nach einem festgelegten Zeitplan zu erfolgen.
„Israel hat keine andere Wahl, als sich aus dem libanesischen Territorium zurückzuziehen. Israel darf unter keinem Vorwand auch nur einen einzigen Zentimeter libanesischen Bodens besetzt halten. Die Angriffe zu Land, zu Wasser und aus der Luft müssen beendet werden, und die libanesische Armee muss ihre Aufgaben übernehmen“, so der Hisbollah-Generalsekretär.