Damaskus kritisiert Arbeit der Khan Sheikhun - Untersuchungskommission
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Den Haag (ParsToday/ISNA) - Der stellvertretende syrische Außenminister kritisierte die Arbeit des gemeinsamen Teams der Vereinten Nationen und der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) -JIM - und forderte neue Untersuchungen bezüglich des Giftgasangriffs auf Khan Sheikhun.
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Nov 28, 2017 09:52 Europe/Berlin
  • Damaskus kritisiert Arbeit der Khan Sheikhun - Untersuchungskommission

Den Haag (ParsToday/ISNA) - Der stellvertretende syrische Außenminister kritisierte die Arbeit des gemeinsamen Teams der Vereinten Nationen und der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) -JIM - und forderte neue Untersuchungen bezüglich des Giftgasangriffs auf Khan Sheikhun.

Der syrische Vizeaußenminister Faisal Mekdad hat am Montag bei der  22. Konferenz der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) in Den Haag den Bericht des gemeinsamen Untersuchungsausschusses JIM auf der Grundlage von Informationen derjenigen, die im Verdacht stehen, mit terroristischen Gruppen zu kommunizieren, als falsch bezeichnet. Mekdad fügte hinzu, dass das Ziel dieser politischen Beschuldigungen gegenüber Damaskus die Beschädigung des Ansehens von Damaskus sei und die Erhöhung des politischen Drucks für die Erfüllung feindlicher Ziele.

Er forderte ein ernsthaftes internationales Vorgehen, um die Region von Massenvernichtungswaffen zu befreien. Dieses Ziel könne aber nur erfüllt werden, wenn Israel dem NPT beitrete.

Der syrische Vizeaußenminister wies auf die Präsenz von Söldnern aus aller Welt in Syrien hin und deren Ermutigung chemische Waffen und Giftstoffe gegen Zivilisten und die syrische Armee einzusetzen: "Die Politik der Schaffung von Chaos mit dem Ziel eines Regierungswechsels hat zur Verbreitung des Terrorismus und zum Gebrauch illegaler Waffen durch die Terroristen geführt."

Bei dem Giftgasangriff am 4.April 2017 in Khan Sheikhun, im Süden der Provinz Idlib, wurden mehr als 100 Menschen, darunter viele Kinder getötet und rund 400 weitere verletzt.