Libanesischer Präsident fordert Hilfen für syrische Flüchtlinge
Beirut (ParsToday) – Der libanesische Staatspräsident dessen Land 1,5 Millionen syrischer Flüchtlinge aufgenommen hat, forderte die Weltgemeinschaft auf für die sichere Rückkehr der Flüchtlinge in ihr Land Hilfe zu leisten.
Michel Aoun sagte am heutigen Dienstag bei der jährlichen Zusammenkunft mit Botschafter und Diplomaten in Beirut: "Die Lösung des Problems der syrischen Flüchtlinge ist für den Libanon von großer Bedeutung."
Er fuhr fort: "Während der Syrienkrise haben 1,5 Millionen Syrer im Libanon Schutz gesucht. Die Aufnahme der Flüchtlinge war unsere humanitäre Pflicht, aber ihr weiterer Aufenthalt erzeugt enorme Kosten und die Weltgemeinschaft hat bisher dem Libanon keine Hilfen geleistet."
Michael Aoun wies ferner auf die jüngste Entscheidung von US-Präsident Donald Trump hin, al-Quds (Jerusalem) als Hauptstadt des israelischen Regimes anzuerkennen und die US-Botschaft in diese Stadt zu verlegen, und unterstrich: "Diese Entscheidung vertieft die Differenzen und facht das Feuer weiter an."
Der libanesische Präsident hob ein weiteres Mal die zeitgemäße Durchführung der Parlamentswahlen im Libanon hervor. Diese Wahlen sollen am 6. Mai 2018 stattfinden.