Manbidsch: Bewohner fordern Stationierung syrischer Armee
Manbidsch (IRNA/ParsToday) - Die Bewohner der syrischen Stadt Manbidsch (im Osten der Provinz Aleppo) haben am Samstag gegen den Einzug türkischer Truppen sowie deren bewaffneten syrischen Unterstützern demonstriert und die Stationierung der syrischen Armee in dieser Stadt gefordert.
Des Weiteren forderten sie auch den Abzug der US-Militärs aus Manbidsch.
Die USA haben in den letzten Jahren mehrfach unter dem Vorwand der Bekämpfung terroristischer Gruppen Syrien angegriffen und haben derzeit zwei illegale Militärstützpunkte in Manbidsch.
Die Türkei hat in der letzten Zeit ebenfalls unter dem Vorwand der Terroristenbekämpfung und mit Unterstützung der sogenannten Freien Syrischen Armee ihre Operationen in Syrien auf Manbidsch ausgeweitet. Am 20. Januar 2018 hat die Türkei ihre Operation "Olivenzweig" im nordsyrischen Afrin zur Bekämpfung der Kurdenmiliz begonnen und am 18. März Afrin eingenommen.
Damaskus hat mehrfach die türkischen Operationen und die Präsenz von US-Militärs auf syrischem Boden als besatzerisches Vorgehen und eine Verletzung der territorialen Integrität und Souveränität des Landes verurteilt.
Weitere Nachrichten aus Syrien berichten von der Befreiung aller Städte und Gemeinden von Ost-Goutha, außer einem Gebiet von Duma.
Die syrische Armee hat bekannt gegeben, dass sie 31 Städte und Gemeinden in Ost-Goutha durch eine Reihe genauer Operationen befreit, und für Tausende Zivilisten Sicherheit geschaffen habe.