OPCW schickt Experten nach Syrien
Den Haag (ParsToday/Reuters) - Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) wird Experten in die syrische Stadt Duma in Ost-Ghouta schicken, um einen mutmaßlichen Chemiewaffen-Angriff dort zu untersuchen.
Das teilte die OPCW am Dienstag in Den Haag mit. Die OPCW hat die syrische Regierung aufgefordert, die erforderlichen Maßnahmen für die Inspektoren dieser Organisation in Duma zu treffen.
Zuvor gab eine Quelle im syrischen Außenministerium bekannt, dass das Außenministerium die OPCW offiziell für die Untersuchung des mutmaßlichen Giftgasangriffs in Duma eingeladen habe.
Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass die Armee dieses Landes keinerlei Spuren eines Chemiewaffeneinsatzes in Duma gefunden habe. Außerdem hieß es, dass man durch die Beschuldigung eines Giftgasangriffs auf Duma versuche, die Terroristen zu decken und die ausländische Militärintervention in Syrien zu rechtfertigen.
Die Terrorgruppe Jaish al-Islam hat die syrische Regierung eines Chemiewaffenangriffs am Samstagabend in Duma beschuldigt. Damaskus hat den Vorwurf entschieden zurückgewiesen.