Palästina erhält notwendige Autorität für Leitung der G77
New York (ParsToday/IRNA) - Bei der 73. UN-Generalversammlung am Dienstagnachmittag wurde Palästina die notwendige Autorität erteilt, um die Leitung der G77 im Jahr 2019 zu übernehmen.
146 Länder haben der Mitgliedschaft Palästinas in der G77 zugestimmt, lediglich 3 Länder - die USA, das zionistische Regime und Australien - stimmten dagegen. Außerdem gab es 15 Stimmenthaltungen.
Nun wird Palästina ab Januar 2019 erstmals der UN-Gruppe der Entwicklungsländer G77 vorsitzen. Die Staatlichkeit Palästinas ist völkerrechtlich umstritten. 2012 gewährte die UN der palästinensischen Delegation den Beobachterstatus; 2014 scheiterte ein Antrag auf Anerkennung ihrer Staatlichkeit am UN-Sicherheitsrat.
Die G 77 ist ein loser Zusammenschluss von Staaten, die überwiegend zu den Entwicklungsländern gezählt werden.
Die Vereinigung wurde 1964 im Verlauf der ersten Welthandelskonferenz (UNCTAD) gegründet und hat mittlerweile 134 Mitglieder (Mai 2015). Den Vorsitz hat immer für ein Jahr eines der Mitgliedsländer inne.