UNO: 11 Millionen Syrer benötigen humanitäre Hilfen
New York (IRNA) - Die UNO hat ihre Besorgnisse über den wirtschaftlichen Abschwung in Syrien bekannt gegeben und erklärt, dass 11 Millionen Syrer auf schnelle humanitäre Hilfen angewiesen seien.
Der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge hat UNO-Sprecher Stephane Dujarric am Dienstag gesagt: "Wir sind zunehmend besorgt über die Auswirkungen der Rezession in Syrien, einschließlich steigender Lebensmittelpreise in einer Zeit, in der die Menschen in diesem Land dringend humanitäre Hilfen benötigen."
Die Beschaffung von Grundnahrungsmitteln sei für sehr viele Familien nicht möglich, denn die Lebensmittelpreise hätten sich seit letztem Jahr verdreifacht fügte der UNO-Sprecher hinzu.
9,3 Millionen Syrer litten an Unterernährung, das sei ein Rekordwert.
Stephane Dujarric warnte, dass ohne Unterstützungsmaßnahmen in der Zukunft mehr als 2 Millionen weitere Syrer zu diesem Rekordwert hinzugezählt werden müssten.
Der norwegische UN-Sondergesandte für Syrien Geir Pedersen hatte bezüglich der US-Sanktionen gegen Syrien gesagt, dass die einseitigen Sanktionen gegen Syrien eine Herausforderung seien, um die benötigten Nahrungsmittel bereitzustellen und die medizinische Versorgung zu gewährleisten.
In diesem Zusammenhang haben 26 Länder, darunter Iran, Syrien, Russland, China und der Irak, in einer gemeinsamen Erklärung einseitige Wirtschaftssanktionen der USA und einiger westlichen Staaten gegen unabhängige Länder als ein großes Hindernis für den Kampf gegen das Coronavirus bezeichnet und das Ende dieser Sanktionen gefordert.